JUVALIANT - "Inhuman Nature" REVIEWS
TOTENTANZ Heavy Metal Magazine Online (Germany, Oct. 2010)
Es ist immer wieder ein großer Augenblick, wenn man erkennt, dass sich in die Masse der Neuveröffentlichungen mal wieder ein echtes
Highlight eingeschlichen hat und sich das ganze Potential einer Platte erschließt.
Ein erstes Mal stellt sich so ein Gefühl bei der rund einmütigen, symphonischen Schlusspassage des progressiv gehaltenen Openers "Heroes (We Will Be)" ein: Die getragene, mitreißende, von einem majestätischen Chor angestimmte Melodie schraubt sich sofort in die Gehörgänge, erzeugt echte Gänsehaut und lässt mühelos die leider längst vergangenen Glanzzeiten von Blind Guardian wiederaufleben. Die hochfliegenden Erwartungen, die diese Passage weckt, werden durch die folgenden sieben Tracks in keiner Sekunde enttäuscht.
Der symphonische und progressive Power Metal der 2003 gegründeten Formation aus Salzburg kombiniert den Sci-Fi-Sound von Ayreon mit den progressiven Riffs von Symphony X, der Epik früher Blind Guardian und der Klassik und Virtuosität von Stratovarius und wird hier in einer so gekonnten und konsequenten Weise dargeboten, dass man einfach in die Knie gehen muss. Das Debüt (!) der Österreicher strotzt nur so vor Melodiösität, Einfallsreichtum und Spielfreude und bewegt sich durchgängig auf höchstem kompositorischem und spielerischem Niveau.
Irgendwie kriegen es Juvaliant hin, auf allen Ebenen die Balance zu halten und dabei das Höchstmögliche herauszuholen: Das Album ist hart und trotzdem verspielt, straight durchkomponiert und trotzdem voller Überraschungen, progressiv und trotzdem irre eingängig; symphonisch und bombastisch, ohne sich im pompösen Overkill der letzten Blind Guardian-Veröffentlichungen zu verlieren; heroisch, episch und majestätisch, ohne jemals im Kitsch zu landen; düster und trotzdem positiv, dramatisch, aber nie theatralisch. Die Bandbreite reicht dabei von flotteren Nummern wie "Doomsday Machine" und "Hell's Roundabout" über Stampfer wie "Silent Agony" bis hin zu epischen und düsteren Nummern wie "Killing Child", wobei sich sämtliche Songs durch großartige Refrains und einprägsame Gesangslinien auszeichnen.
Thomas Strübler singt einfach hervorragend, die Soli haben es in sich, und zwischendurch glänzt man mit kurzweiligen Einlagen wie Klavier- oder Geigenpassagen. Ausfälle gibt es nicht zu beklagen, allenfalls das kleine Hardcore-Experiment bei "Heroes" und die beiden weniger überzeugenden Zwischenparts in "Killing Child" und "Cold Distance of the Universe", das mir auch insgesamt eine Spur zu gefällig klingt, hätte man sich vielleicht sparen können - aber das ist eine Klage auf sehr hohem Niveau. Kein Zweifel: Hier haben sich Musiker versammelt, die alles mitbringen, wonach man in dieser Kombination oft so vergeblich sucht: Das richtige Gespür, echte Leidenschaft und herausragende Fähigkeiten. Wenn Juvaliant so weitermachen, graben sie den etablierten Bands mühelos das Wasser ab. Absolut hervorragend!
Autor: Torsten
Ein erstes Mal stellt sich so ein Gefühl bei der rund einmütigen, symphonischen Schlusspassage des progressiv gehaltenen Openers "Heroes (We Will Be)" ein: Die getragene, mitreißende, von einem majestätischen Chor angestimmte Melodie schraubt sich sofort in die Gehörgänge, erzeugt echte Gänsehaut und lässt mühelos die leider längst vergangenen Glanzzeiten von Blind Guardian wiederaufleben. Die hochfliegenden Erwartungen, die diese Passage weckt, werden durch die folgenden sieben Tracks in keiner Sekunde enttäuscht.
Der symphonische und progressive Power Metal der 2003 gegründeten Formation aus Salzburg kombiniert den Sci-Fi-Sound von Ayreon mit den progressiven Riffs von Symphony X, der Epik früher Blind Guardian und der Klassik und Virtuosität von Stratovarius und wird hier in einer so gekonnten und konsequenten Weise dargeboten, dass man einfach in die Knie gehen muss. Das Debüt (!) der Österreicher strotzt nur so vor Melodiösität, Einfallsreichtum und Spielfreude und bewegt sich durchgängig auf höchstem kompositorischem und spielerischem Niveau.
Irgendwie kriegen es Juvaliant hin, auf allen Ebenen die Balance zu halten und dabei das Höchstmögliche herauszuholen: Das Album ist hart und trotzdem verspielt, straight durchkomponiert und trotzdem voller Überraschungen, progressiv und trotzdem irre eingängig; symphonisch und bombastisch, ohne sich im pompösen Overkill der letzten Blind Guardian-Veröffentlichungen zu verlieren; heroisch, episch und majestätisch, ohne jemals im Kitsch zu landen; düster und trotzdem positiv, dramatisch, aber nie theatralisch. Die Bandbreite reicht dabei von flotteren Nummern wie "Doomsday Machine" und "Hell's Roundabout" über Stampfer wie "Silent Agony" bis hin zu epischen und düsteren Nummern wie "Killing Child", wobei sich sämtliche Songs durch großartige Refrains und einprägsame Gesangslinien auszeichnen.
Thomas Strübler singt einfach hervorragend, die Soli haben es in sich, und zwischendurch glänzt man mit kurzweiligen Einlagen wie Klavier- oder Geigenpassagen. Ausfälle gibt es nicht zu beklagen, allenfalls das kleine Hardcore-Experiment bei "Heroes" und die beiden weniger überzeugenden Zwischenparts in "Killing Child" und "Cold Distance of the Universe", das mir auch insgesamt eine Spur zu gefällig klingt, hätte man sich vielleicht sparen können - aber das ist eine Klage auf sehr hohem Niveau. Kein Zweifel: Hier haben sich Musiker versammelt, die alles mitbringen, wonach man in dieser Kombination oft so vergeblich sucht: Das richtige Gespür, echte Leidenschaft und herausragende Fähigkeiten. Wenn Juvaliant so weitermachen, graben sie den etablierten Bands mühelos das Wasser ab. Absolut hervorragend!
Autor: Torsten
THE METAL FORGE (11.09.2010)
A breath of fresh air from these Austrian newcomers
When it comes to heavy metal, Austria are no strangers to the genre, producing some great metal bands over the years. While the symphonic/gothic metal band Edenbridge would be the first to come to mind, just last year another metal band released a great debut CD, that being Crimson Cult. Now the next metal band to raise the Austrian flag is a symphonic power/prog band called Juvaliant.
The band was formed in 2003 by guitarist Robert Schönleitner and drummer Sebastian Lanser (both ex-Edenbridge), originally under the name Fallen Angel. The band’s line-up changed constantly until the right match was found and stabilised. The remainder of the band includes vocalist Thomas Strübler (Crystallion), bassist Aleksandar Vešic and keyboardist Saso Gacnik. Once the line-up was final, the band changed their name to Juvaliant and began their journey with a much clearer musical direction.
Work finally began on the debut album in 2006, with help from producer Jan Vacik (who has worked with other bands such as Serenity, Lanfear and Visions Of Atlantis). Inside Dreamsound Studios in Munich, Juvaliant finished the debut CD and the next task was to find a label to release it through. The first copies of the album that found their way to metal magazines and were given positive reviews, including a mention in the “up and coming” section of German mag “Heavy”, followed by a great review. Soon enough a label was found that wanted to sign the band to a long-term deal, which suited the band to a tea – Enter Limb Music.
The debut release, entitled ‘Inhuman Nature’ is a bold and entertaining disc jam-packed with a smorgasbord of tantalising keyboard flurries, furious and melodic guitars, big chorus’, choirs and orchestras, and above-all, a fresh breath of uniqueness. When you combine symphonic metal with progressive metal, the end combination is going to be a grand bombardment of intricacy; all molded together amounting to an epic and emotional journey that will greatly excite the metal masses. The power metal infused into the mix keeps the sound grounded and not too flighty or technical, while assuring that the guitar riffs remain heavy, chunky and memorable.
While Juvaliant’s sound is quite their own, I do hear influences and similarities with other symphonic metal bands such as Fairyland, Symphony X, Dark Moor, Secret Sphere, Blind Guardian, Luca Turilli and to a lesser extent; Rhapsody of Fire. For a debut album, the songwriters have done an excellent job not making ‘Inhuman Nature’ a mess of giant proportions, with so much going on and too much to take in; something which other songwriters have been guilty of many times before. The creative bug is prominent with songwriters on every debut, wanting to get everything they’ve created into the disc, and that’s completely normal. But it’s the good songwriters who can do that without the CD sounding too sporadic and messy, and that’s one of the great things about this release.
The orchestral elements throughout the disc are nothing short of impressive, while the big choirs and the dominant and creative keyboards add further depth and appeal. While there is a prominent progressive feel in the sound, there are occasions where the guitar riffs are greatly down-tuned and distorted, giving off an eerie gothic metal clash with power metal vibe. Along the course of the album, there are parts where the orchestration really stands out and emphasises songs brilliantly, such as on the beautiful and emotional track “Killing Child”. While the track is undoubtedly epic (clocking in at 8:19), the orchestra throughout the song is exceptional and one of the best segments on the disc.
Not to be outdone, however, the CD closer is an 11 minute grandiose finale, with the track split into three segments. The track, entitled “Cold Distance of the Universe”, is very melodic and contains many neo-classical passages while the fierce orchestra has the feeling of listening to a Hollywood movie score. A lot of the 11 minutes is filled with the instrumentals, but the track itself is very well done and an excellent way to end the album.
The final piece to fall into place with this band and release is vocalist Thomas Strübler. Already implemented and successful with German power metal band, Crystallion, Strübler was a great choice to be brought into the band as their vocalist. Quite emotional in his singing style, Strübler has a vast range, great delivery and overall is well suited for this style of metal. Never giving an “over the top” delivery, Strübler’s input throughout the disc is one of experience, precision and control.
Other tracks which I felt stood out on this release includes the swift and pummeling neo-classical hit “Hell’s Roundabout”, while power dominates the heavy Gamma Ray sounding “Doomsday Machine”. Lastly, the brooding feel emerging from the distorted and down-tuned guitar riffs of “Live to Die” is just way too awesome not to mention here. Not just the guitar riffs, but the track itself is much darker than the others and gives off an entirely different emotion, and the song is a winner in my book.
Admittedly, the disc will need to be spun a few times before full appreciation and enjoyment can be achieved. As there is quite a lot going on throughout the album, coming at you from every angle, there’s things you possibly may not pick up on the first time round. With that being said, ‘Inhuman Nature’ is a very well crafted CD, largely entertaining and most importantly, quite fresh and original. Even though the disc is primarily keyboard-driven, there still is a massive emphasis on the guitars and the vocals are powerful, lively and melodic.
Fans of the bands abovementioned earlier in the review will revel in this release, while fans of other bands like Edenbridge, Axxis and possibly even Epica and Nightwish should have a decent amount of interest in Juvaliant and this release. Definitely a surprise packet for me, and a good one at that, Juvaliant’s ‘Inhuman Nature’ is a bold standout for 2010. Debuts seem to be getting better and better in recent years and this disc is a prime example. No doubt, highly recommended.
Autor: Sean Dudley
When it comes to heavy metal, Austria are no strangers to the genre, producing some great metal bands over the years. While the symphonic/gothic metal band Edenbridge would be the first to come to mind, just last year another metal band released a great debut CD, that being Crimson Cult. Now the next metal band to raise the Austrian flag is a symphonic power/prog band called Juvaliant.
The band was formed in 2003 by guitarist Robert Schönleitner and drummer Sebastian Lanser (both ex-Edenbridge), originally under the name Fallen Angel. The band’s line-up changed constantly until the right match was found and stabilised. The remainder of the band includes vocalist Thomas Strübler (Crystallion), bassist Aleksandar Vešic and keyboardist Saso Gacnik. Once the line-up was final, the band changed their name to Juvaliant and began their journey with a much clearer musical direction.
Work finally began on the debut album in 2006, with help from producer Jan Vacik (who has worked with other bands such as Serenity, Lanfear and Visions Of Atlantis). Inside Dreamsound Studios in Munich, Juvaliant finished the debut CD and the next task was to find a label to release it through. The first copies of the album that found their way to metal magazines and were given positive reviews, including a mention in the “up and coming” section of German mag “Heavy”, followed by a great review. Soon enough a label was found that wanted to sign the band to a long-term deal, which suited the band to a tea – Enter Limb Music.
The debut release, entitled ‘Inhuman Nature’ is a bold and entertaining disc jam-packed with a smorgasbord of tantalising keyboard flurries, furious and melodic guitars, big chorus’, choirs and orchestras, and above-all, a fresh breath of uniqueness. When you combine symphonic metal with progressive metal, the end combination is going to be a grand bombardment of intricacy; all molded together amounting to an epic and emotional journey that will greatly excite the metal masses. The power metal infused into the mix keeps the sound grounded and not too flighty or technical, while assuring that the guitar riffs remain heavy, chunky and memorable.
While Juvaliant’s sound is quite their own, I do hear influences and similarities with other symphonic metal bands such as Fairyland, Symphony X, Dark Moor, Secret Sphere, Blind Guardian, Luca Turilli and to a lesser extent; Rhapsody of Fire. For a debut album, the songwriters have done an excellent job not making ‘Inhuman Nature’ a mess of giant proportions, with so much going on and too much to take in; something which other songwriters have been guilty of many times before. The creative bug is prominent with songwriters on every debut, wanting to get everything they’ve created into the disc, and that’s completely normal. But it’s the good songwriters who can do that without the CD sounding too sporadic and messy, and that’s one of the great things about this release.
The orchestral elements throughout the disc are nothing short of impressive, while the big choirs and the dominant and creative keyboards add further depth and appeal. While there is a prominent progressive feel in the sound, there are occasions where the guitar riffs are greatly down-tuned and distorted, giving off an eerie gothic metal clash with power metal vibe. Along the course of the album, there are parts where the orchestration really stands out and emphasises songs brilliantly, such as on the beautiful and emotional track “Killing Child”. While the track is undoubtedly epic (clocking in at 8:19), the orchestra throughout the song is exceptional and one of the best segments on the disc.
Not to be outdone, however, the CD closer is an 11 minute grandiose finale, with the track split into three segments. The track, entitled “Cold Distance of the Universe”, is very melodic and contains many neo-classical passages while the fierce orchestra has the feeling of listening to a Hollywood movie score. A lot of the 11 minutes is filled with the instrumentals, but the track itself is very well done and an excellent way to end the album.
The final piece to fall into place with this band and release is vocalist Thomas Strübler. Already implemented and successful with German power metal band, Crystallion, Strübler was a great choice to be brought into the band as their vocalist. Quite emotional in his singing style, Strübler has a vast range, great delivery and overall is well suited for this style of metal. Never giving an “over the top” delivery, Strübler’s input throughout the disc is one of experience, precision and control.
Other tracks which I felt stood out on this release includes the swift and pummeling neo-classical hit “Hell’s Roundabout”, while power dominates the heavy Gamma Ray sounding “Doomsday Machine”. Lastly, the brooding feel emerging from the distorted and down-tuned guitar riffs of “Live to Die” is just way too awesome not to mention here. Not just the guitar riffs, but the track itself is much darker than the others and gives off an entirely different emotion, and the song is a winner in my book.
Admittedly, the disc will need to be spun a few times before full appreciation and enjoyment can be achieved. As there is quite a lot going on throughout the album, coming at you from every angle, there’s things you possibly may not pick up on the first time round. With that being said, ‘Inhuman Nature’ is a very well crafted CD, largely entertaining and most importantly, quite fresh and original. Even though the disc is primarily keyboard-driven, there still is a massive emphasis on the guitars and the vocals are powerful, lively and melodic.
Fans of the bands abovementioned earlier in the review will revel in this release, while fans of other bands like Edenbridge, Axxis and possibly even Epica and Nightwish should have a decent amount of interest in Juvaliant and this release. Definitely a surprise packet for me, and a good one at that, Juvaliant’s ‘Inhuman Nature’ is a bold standout for 2010. Debuts seem to be getting better and better in recent years and this disc is a prime example. No doubt, highly recommended.
Autor: Sean Dudley
HARD HARDER HEAVY 6/7 (Germany, 30.08.2010)
Mit Juvaliant schickt sich eine neue Truppe an, im Bereich des progressiv-symphonischen Power Metal mitzumischen. Die österreichische
Band, die 2003 gegründet wurde, macht mit INHUMAN NATURE auf sich aufmerksam, ihrem Debut, dass sie zuerst in Eigenproduktion vertrieben
haben, dem sich aber jetzt das Label Limb Music angenommen hat. Für eine bessere Vermarktung und Promotion ist das natürlich wünschenswert
und weil das Album dadurch einer breiteren Menge zugänglich gemacht werden kann.
Beim Hören kommen mir manche Vergleiche in den Sinn, insbesondere aus dem Bereich des symphonischen, etwas bombastischeren Progressive Metal wie Symphony X, Wuthering Heights, Adagio, Shadow Gallery oder Neverland. Wenn es melodischer und harmonischer zur Sache geht, erinnert das Ganze manchmal auch ein bisschen an Dark Moor oder opulentere Sachen von Blind Guardian und Orden Ogan.
Juvaliant sind aber sicher kein Abklatsch der genannten Bands, sondern agieren auch eigenständig. Das Songwriting dabei ist teilweise komplex, in den einzelnen Passagen wiederum aber auch harmonisch und hymnisch genug, um die Anhänger des melodischen Lagers bei Laune zu halten. Mir schwebt da gerade der Track "Doomsday Machine" als Beispiel im Kopf herum, der auf Rhythmus- und Tempowechseln aufbaut und auch sich verändernde Intensitäten beinhaltet, aber dennoch mit tollen Chorpassagen und catchy Melodielinien punktet.
Die Balance aus anspruchsvollen Arrangements, teilweise etwas komplex-sperrigen Momenten, harmonischen Phasen und bombastischen Elementen erwartet den Hörer regelmäßig, ist insgesamt aber gelungen. Es geht jetzt auch bei mir nicht jeder Song sofort ins Ohr, sondern braucht mehrere Durchläufe, um zu zünden, doch Ausfälle gibt es auf INHUMAN NATURE nicht.
Songs, die aber noch herausstechen, sind "Hell's Roundabout" mit seiner genialen, leicht exotischen Grundmelodie und der treibenden Eingängigkeit, "Killing Child" mit dem herrlichen opulent-symphonischen Mittelpart, das in Punkto Bombast manchen Filmsoundtrack in den Schatten stellendAe "On Wings of Steel" und das über elfminütige, in drei Abschnitte unterteilte und sehr episch angelegte"Cold Distance of the Universe".
Das letztere ist übrigens das absolute Highlight der Scheibe. Juvaliant resumieren bei dem Longtrack nochmal alle Eigenheiten, die ihren ureigenen Sound auszeichnen. Und der Hammerrefrain schlechthin sorgt dafür, dass der insgesamt schon anspruchsvolle Song trotzdem super ins Ohr geht.
Die technische Leistung der Österreicher ist absolut überzeugend. Da passt alles, ist jeder Ton praktisch perfekt aufeinander abgestimmt und kein Instrument ist jemals zu dominant oder zu unscheinbar. Und der ausdrucksstarke Gesang von Thomas Strübler mit seiner halbhohen Stimme und dem melodisch-klaren Timbre ist ebenfalls wie für die Musik und den Stil geschaffen. Er zeigt auch bei Juvaliant wieder einmal seine Ausnahme-Klasse als Frontmann.
Fazit: INHUMAN NATURE ist ein durch und durch gelungenes Album - insbesondere, wenn man berücksichtigt, dass es das Debut von Juvaliant ist. Ich habe den Eindruck, hier wächst eine Truppe heran, die in Zukunft das Genre mitprägen könnte. Schon das Erstwerk bürgt für Qualität, und wer dem progressiv-symphonischen Melodic-Metal-Bereich gegenüber nicht abgeneigt ist, sollte unbedingt reinhören.
Autor: S.M.
Beim Hören kommen mir manche Vergleiche in den Sinn, insbesondere aus dem Bereich des symphonischen, etwas bombastischeren Progressive Metal wie Symphony X, Wuthering Heights, Adagio, Shadow Gallery oder Neverland. Wenn es melodischer und harmonischer zur Sache geht, erinnert das Ganze manchmal auch ein bisschen an Dark Moor oder opulentere Sachen von Blind Guardian und Orden Ogan.
Juvaliant sind aber sicher kein Abklatsch der genannten Bands, sondern agieren auch eigenständig. Das Songwriting dabei ist teilweise komplex, in den einzelnen Passagen wiederum aber auch harmonisch und hymnisch genug, um die Anhänger des melodischen Lagers bei Laune zu halten. Mir schwebt da gerade der Track "Doomsday Machine" als Beispiel im Kopf herum, der auf Rhythmus- und Tempowechseln aufbaut und auch sich verändernde Intensitäten beinhaltet, aber dennoch mit tollen Chorpassagen und catchy Melodielinien punktet.
Die Balance aus anspruchsvollen Arrangements, teilweise etwas komplex-sperrigen Momenten, harmonischen Phasen und bombastischen Elementen erwartet den Hörer regelmäßig, ist insgesamt aber gelungen. Es geht jetzt auch bei mir nicht jeder Song sofort ins Ohr, sondern braucht mehrere Durchläufe, um zu zünden, doch Ausfälle gibt es auf INHUMAN NATURE nicht.
Songs, die aber noch herausstechen, sind "Hell's Roundabout" mit seiner genialen, leicht exotischen Grundmelodie und der treibenden Eingängigkeit, "Killing Child" mit dem herrlichen opulent-symphonischen Mittelpart, das in Punkto Bombast manchen Filmsoundtrack in den Schatten stellendAe "On Wings of Steel" und das über elfminütige, in drei Abschnitte unterteilte und sehr episch angelegte"Cold Distance of the Universe".
Das letztere ist übrigens das absolute Highlight der Scheibe. Juvaliant resumieren bei dem Longtrack nochmal alle Eigenheiten, die ihren ureigenen Sound auszeichnen. Und der Hammerrefrain schlechthin sorgt dafür, dass der insgesamt schon anspruchsvolle Song trotzdem super ins Ohr geht.
Die technische Leistung der Österreicher ist absolut überzeugend. Da passt alles, ist jeder Ton praktisch perfekt aufeinander abgestimmt und kein Instrument ist jemals zu dominant oder zu unscheinbar. Und der ausdrucksstarke Gesang von Thomas Strübler mit seiner halbhohen Stimme und dem melodisch-klaren Timbre ist ebenfalls wie für die Musik und den Stil geschaffen. Er zeigt auch bei Juvaliant wieder einmal seine Ausnahme-Klasse als Frontmann.
Fazit: INHUMAN NATURE ist ein durch und durch gelungenes Album - insbesondere, wenn man berücksichtigt, dass es das Debut von Juvaliant ist. Ich habe den Eindruck, hier wächst eine Truppe heran, die in Zukunft das Genre mitprägen könnte. Schon das Erstwerk bürgt für Qualität, und wer dem progressiv-symphonischen Melodic-Metal-Bereich gegenüber nicht abgeneigt ist, sollte unbedingt reinhören.
Autor: S.M.
EARSHOT 5.5/7 (Austria, 14.08.2010)
Die „New Wave Of Austrian Power Metal“ (wie ich sie gerne nenne) boomt! Seien es ECLIPTICA, DIGNITY, CRIMSON CULT oder die internationalen
Durchstarter von SERENITY aus Tiro - Österreich beweist seit ein paar Jahren, dass auch diese Musik bei uns funktioniert. Neu in diesem
munteren Reigen sind die Salzburger JUVALIANT, die mit Thomas Strübler von CRYSTALLION einen nicht unbekannten Sänger in der Runde haben.
Das Debüt „Inhuman Nature“ kursiert schon seit einiger Zeit in den Medien und konnte durchwegs positive Rezensionen ernten. Nun, dank Limb Music ist das Teil auch überall erhältlich und besticht durch Qualität und Können. Mit sauberem Sound und erstklassiger Aufmache wird Progressive Power Metal mit viel Melodie und einer Spur Pathos geboten.
Trotz progressiven Arrangements und viel Bombast, sind die Songs schön zugänglich und kompakt genug um nicht zu viel von einem abzuverlangen. Aber schon das episch angehauchte „Heroes (We Will Be)“ zeigt wunderbar die Bandbreite dieser talentierten Band. Einfühlsame Melodien, gute Spannungsbögen, eine Spur Bombast, kontrastiert durch harte Gitarrenriffs, die zu Glück nie zu kurz kommen. Und wer CRYSTALLION kennt, der weiß auch um Thomas‘ starkes Organ. Im zweiten und zugleich kürzesten Song „Doomsday Machine“ wird hingegen etwas direkter zu Werke gegangen. Die Drums geben den Rhythmus vor, das Riffing ist hart und die Geschwindigkeit wird erhöht, während die Keys für eine schöne Atmosphäre sorgen - bis der Chorus, eine Mischung aus epischem Chor und schnellem Gesang, den Song abrundet. Natürlich werden auch schöne Soli präsentiert, die zwar viel Raum einnehmen, aber auch nicht ausufern.
Diese Mischung aus harter Gitarrenarbeit und fast immer präsenten Keyboardarrangements wird über das ganze Album beibehalten, wobei JUVALIANT immer schön in Geschwindigkeit und Härtegrad variieren um nie Langeweile aufkommen zu lassen. Mit „Killing Child“ und dem 11-Minüter „Cold Distance Of The Universe“ werden die Salzburger noch richtig episch, während sie mit „Silent Agony“, der schönen Power Ballade nochmals sehr viel Gefühl zeigen.
JUVALIANT können sich mühelos neben den genannten Namen in Österreich einreihen und brauchen auch Vergleiche mit KAMELOT, SONATA ARCTICA oder STRATOVARIUS in Sachen Qualität nicht zu scheuen. Unbedingt im Auge behalten!
Autor: Maxomer
Das Debüt „Inhuman Nature“ kursiert schon seit einiger Zeit in den Medien und konnte durchwegs positive Rezensionen ernten. Nun, dank Limb Music ist das Teil auch überall erhältlich und besticht durch Qualität und Können. Mit sauberem Sound und erstklassiger Aufmache wird Progressive Power Metal mit viel Melodie und einer Spur Pathos geboten.
Trotz progressiven Arrangements und viel Bombast, sind die Songs schön zugänglich und kompakt genug um nicht zu viel von einem abzuverlangen. Aber schon das episch angehauchte „Heroes (We Will Be)“ zeigt wunderbar die Bandbreite dieser talentierten Band. Einfühlsame Melodien, gute Spannungsbögen, eine Spur Bombast, kontrastiert durch harte Gitarrenriffs, die zu Glück nie zu kurz kommen. Und wer CRYSTALLION kennt, der weiß auch um Thomas‘ starkes Organ. Im zweiten und zugleich kürzesten Song „Doomsday Machine“ wird hingegen etwas direkter zu Werke gegangen. Die Drums geben den Rhythmus vor, das Riffing ist hart und die Geschwindigkeit wird erhöht, während die Keys für eine schöne Atmosphäre sorgen - bis der Chorus, eine Mischung aus epischem Chor und schnellem Gesang, den Song abrundet. Natürlich werden auch schöne Soli präsentiert, die zwar viel Raum einnehmen, aber auch nicht ausufern.
Diese Mischung aus harter Gitarrenarbeit und fast immer präsenten Keyboardarrangements wird über das ganze Album beibehalten, wobei JUVALIANT immer schön in Geschwindigkeit und Härtegrad variieren um nie Langeweile aufkommen zu lassen. Mit „Killing Child“ und dem 11-Minüter „Cold Distance Of The Universe“ werden die Salzburger noch richtig episch, während sie mit „Silent Agony“, der schönen Power Ballade nochmals sehr viel Gefühl zeigen.
JUVALIANT können sich mühelos neben den genannten Namen in Österreich einreihen und brauchen auch Vergleiche mit KAMELOT, SONATA ARCTICA oder STRATOVARIUS in Sachen Qualität nicht zu scheuen. Unbedingt im Auge behalten!
Autor: Maxomer
METAL HAMMER 5/7 (Germany, August 2010)
INHUMAN NATURE verlangt konzentrierte Aufmerksamkeit
vom Hörer. Nach zwei, drei Durchläufen wird klar, welch verblüffend
reife, gewiefte Leistung die Österreicher auf ihrem Debüt abgeliefert
haben. Die Mitglieder von Juvaliant sind studierte Musiker, die zwar
ihre spieltechnischen Kompetenzen gerne demonstrieren, dabei aber
immer den Song im Blick behalten, anstatt sich selbstverliebt in den
Fokus katapultieren zu wollen. Musikalisch lassen sich die Ösis irgendwo
zwischen Symphony X, Angra und Rhapsody Of Fire einordnen, weil ihr
Progressive Metal einerseits die nötige Härte aufweist, andererseits
aber auch melodisches Feingefühl zeigt und etliche aufbrausende, symphonische
Passagen beinhaltet. Es zeugt von solider Komponierkunst, diese Puzzle-Teile
zu einer kompakten, harmonischen Einheit zu verschmelzen. Juvaliant
legen großen Wert auf eingängige, zumeist kitschfreie Refrains und
griffige Strukturen, so dass das in überwiegend flottem Tempo vorgetragenen
Song-Material trotz der Komplexität leicht zu genießen ist. Wie die
meisten Genre-Gruppen nimmt auch bei Juvaliant das Keyboard eine wichtige
Rolle ein, was manche stören wird, objektiv gesehen den Liedern aber
zu noch mehr Flexibilität verhilft. Vocalist Thomas Strübler, der
auch bei Crystallion singt, erledigt einen exzellenten Job. Eine extrem
talentierte Band, die songschreiberisch noch mutiger und prägnanter
nach vorne preschen sollte, um in die erste Liga zu stoßen.
Autor: Detlef Dengler
Autor: Detlef Dengler
HEAVY 8/12 (Germany, July/August 2010, Heft 129)
Auch wenn einem immer mal wieder die eine oder
andere Band über den Weg läuft, so spielt Österreich nach wie vor
eher eine Nebenrolle in der Szene. Mit JUVALIANT, die sich bis vor
einiger Zeit noch FALLEN ANGEL nannten, steht nun eine Truppe wieder
Gewehr bei Fuß, der es gelingen sollte, sich auch über die Grenzen
unseres südlichen Nachbarlandes einen Namen zu machen. Das Debütalbum
´Inhuman Nature´ klingt für ein Erstlingswerk erstaunlich ausgereift
und professionell, was nicht zuletzt am musikalischen Können der Musiker
liegt. Allerdings wird dieser gute Eindruck auch durch die gelungene
Produktion der acht Songs plus Intro unterstrichen. JUVALIANT spielen
progressiven Metal, wie man ihn von Formationen wie VANISHING POINT
her kennt, schrecken dabei jedoch nicht vor symphonischen Einflüssen
zurück, die mehr als einmal an RHAPSODY OF FIRE und Konsorten erinnern.
Insgesamt ist ´Inhuman Nature` ein mehr als gelungener Einstand, der
dabei helfen sollte, Österreich als Heavy Metal Nation wahrzunehmen.
Autor: Martin Kosbab-Zillmann
Autor: Martin Kosbab-Zillmann
ROCK HARD 7/10 (Germany, August 2010, Heft 279)
Symphonic-Progressive-Power-Metal schreiben sich
die Österreicher JUVALIANT auf die Fahnen, und gleich beim Orchester-Intro
´Into The Abyss´ wird völlig identitätslos mit Hörnern und Streichern
zur (Klische-)Jagd geblasen. Mit ´Heroes (We Will Be)´ folgt die erwartete
eingängige Uptempo-Nummer, bevor ´Doomsday Machine´ mit Keyboard-Teppichen,
harten Riffs und Bombast-Chören nur ein Urteil zulässt: Fans von Sonata
Arctica, Hammerfall, alten Symphony X, Heavenly und Freedom Call werden
„Inhuman Nature” lieben. Das Debüt des Fünfers bedient sämtliche Ansprüche
der Zielgruppe, klingt soundtechnisch einwandfrei und hat mit ´On
Wings Of Steel´ auch noch einen herrlich platten Titel in der Tracklist.
Sind Vorurteile bezüglich Symphonic-Progressive-Power-Metal damit
bestätigt? Definitiv! Trotzdem steht außer Frage, dass JUVALIANT gute
Chancen haben, sich in ihrem Genre einen Namen zu machen. Und das
völlig zu Recht, denn das, was die Band auf „Inhuman Nature” macht,
macht sie gut.
Autor: Jenny Rönnebeck
Autor: Jenny Rönnebeck
THE GOLDEN BIRD (06.07.2010)
Inhuman Nature is primarily symphonic power metal,
but draws strong influences from progressive and classical music.
Its sound is extremely epic due to the large involvement of strings
and orchestral instruments. Juvaliant has several similarities with
Symphony X but still have a uniqueness to their style, so fans of
one band could very well be fans of the other. Actually, fans of the
symphonic power metal genre could very well be fans of this band.
The album is very loyal to its genre, but still stands out. Its individuality may be largely due to its classical touch, or possibly its heavy emphasis on the orchestra (it could be both). But the blunt progressive moments really stood out in a positive manner, especially in “On Wings of Steel” where the intricate rhythm develop a strong sense of uniqueness. However, most of what I find particularly intriguing is the classical influences, such as in the intro track, the mid-section in “Hell’s Roundabout,” and throughout the album closer “Cold Distance of the Universe”. It added a whole new level of brilliance and complexity to the songs and the album as a whole.
But the execution on behalf of the instrumentalists are just as noteworthy. Well maybe not, but they were still well-performed on this record. In particular, the vocalist does an excellent job with his phrasing, and also displays great range and power. The guitarist delivers great riffs, which are strongly supported by the drums and bass. The keyboardist is no less commendable. Though all band members show themselves to be full of talent, none of them show themselves to be a potential dominant figure in the music scene.
That being said, it is the overall musical creativity and craftsmanship that impress me. On behalf of the instrumentalists, they seem to be there to support the whole music than just the instrument. It is possible to exceed in both, but the band does so in one category more than the other. Still, Inhuman Nature is a very strong debut from the newcomers, and I hope to see more of them in the future.
THE GOLDEN BIRD (06.07.2010)
The album is very loyal to its genre, but still stands out. Its individuality may be largely due to its classical touch, or possibly its heavy emphasis on the orchestra (it could be both). But the blunt progressive moments really stood out in a positive manner, especially in “On Wings of Steel” where the intricate rhythm develop a strong sense of uniqueness. However, most of what I find particularly intriguing is the classical influences, such as in the intro track, the mid-section in “Hell’s Roundabout,” and throughout the album closer “Cold Distance of the Universe”. It added a whole new level of brilliance and complexity to the songs and the album as a whole.
But the execution on behalf of the instrumentalists are just as noteworthy. Well maybe not, but they were still well-performed on this record. In particular, the vocalist does an excellent job with his phrasing, and also displays great range and power. The guitarist delivers great riffs, which are strongly supported by the drums and bass. The keyboardist is no less commendable. Though all band members show themselves to be full of talent, none of them show themselves to be a potential dominant figure in the music scene.
That being said, it is the overall musical creativity and craftsmanship that impress me. On behalf of the instrumentalists, they seem to be there to support the whole music than just the instrument. It is possible to exceed in both, but the band does so in one category more than the other. Still, Inhuman Nature is a very strong debut from the newcomers, and I hope to see more of them in the future.
THE GOLDEN BIRD (06.07.2010)
METAL TEMPLE (Greece, 23.06.2010)
JUVALIANT is a power/progressive band from Salzburg,
Austria. They also have a symphonic touch to their music. Their music
has a lot of variation to it. Sometimes guitars hum cleanly and sometimes
they buzz with a dirty sound, very distorted. This is surprising considering
the progressive style of their music. Once again, we get another power/progressive
band with a good vocalist. That is half the battle right there. I
can never figure out why you would want to form a band and then a
pick a crappy vocalist. Fortunately, JUVALIANT was able to find a
good one in, Thomas Strubler. There is no doubt that musically this
group is extremely talented. Every aspect of the music is handled
capably, from the guitars to the drums and to the bass and the orchestration.
The production is crystal clear.
I hear some ICED EARTH riffs that Jon Schaffer from ICED EARTH is famous for in the song “Doomsday Machine”. Unlike ICED EARTH however, the riff styling of Schaffer doesn’t dominate the song for its entirety. Not that it is a good or bad thing it’s just how they chose to do it. It fits in stylistically very well. There is also some epic choiring in the album as well letting the listener know that JUVALIANT is deadly serious at making a really profound in scope album from start to finish. I cannot help but being impressed with all the different styles incorporated into the album without anything feeling unnecessarily forced or out place. It all has a distinct continuity to it. “Hells Roundabout” begins with theneo classical style of Luca Turilli and quickly retains its own style after the grandiose opening. I am a big fan of rapid double bass drumming, especially when it fits with the song. They do a fine job of that here, even if it is limited. It’s been a long time when I have heard such an enormous amount of talent incorporated into one single project. Maybe the songs aren’t as memorable as they should be, my only disappointment, and a small one at that, but the playing cannot be faulted even for a second.
I don’t want to leave out that the singer can scream with the best of them, but he has the restraint to do so only a few times. He does not overdo it at all and that is impressive to me considering that so many other bands wear it out in a quick fashion. The main word here is “control”. I am impressed. I find that this album grew on me upon each listening, rather than fading or worsening as some do, and that is a great quality to have. As a band, you want your fans to gain appreciation with each ensuing listening.
Overall, I would strongly recommend "Inhuman Nature" for those that can take multiple stylish incorporations and again, it never strays off to a point where it loses focus. I will definitely be adding this to my play list in the immediate future. In some parts where the music departs from pure Heavy Metal and enters the classical realm, it is downright beautiful, such as in the song “Killing Child”. Don’t let the title fool you. It is harmless enough.
Author: Jonathan Maphet
METAL-TEMPLE (Greece, 23.06.2010)
I hear some ICED EARTH riffs that Jon Schaffer from ICED EARTH is famous for in the song “Doomsday Machine”. Unlike ICED EARTH however, the riff styling of Schaffer doesn’t dominate the song for its entirety. Not that it is a good or bad thing it’s just how they chose to do it. It fits in stylistically very well. There is also some epic choiring in the album as well letting the listener know that JUVALIANT is deadly serious at making a really profound in scope album from start to finish. I cannot help but being impressed with all the different styles incorporated into the album without anything feeling unnecessarily forced or out place. It all has a distinct continuity to it. “Hells Roundabout” begins with theneo classical style of Luca Turilli and quickly retains its own style after the grandiose opening. I am a big fan of rapid double bass drumming, especially when it fits with the song. They do a fine job of that here, even if it is limited. It’s been a long time when I have heard such an enormous amount of talent incorporated into one single project. Maybe the songs aren’t as memorable as they should be, my only disappointment, and a small one at that, but the playing cannot be faulted even for a second.
I don’t want to leave out that the singer can scream with the best of them, but he has the restraint to do so only a few times. He does not overdo it at all and that is impressive to me considering that so many other bands wear it out in a quick fashion. The main word here is “control”. I am impressed. I find that this album grew on me upon each listening, rather than fading or worsening as some do, and that is a great quality to have. As a band, you want your fans to gain appreciation with each ensuing listening.
Overall, I would strongly recommend "Inhuman Nature" for those that can take multiple stylish incorporations and again, it never strays off to a point where it loses focus. I will definitely be adding this to my play list in the immediate future. In some parts where the music departs from pure Heavy Metal and enters the classical realm, it is downright beautiful, such as in the song “Killing Child”. Don’t let the title fool you. It is harmless enough.
Author: Jonathan Maphet
METAL-TEMPLE (Greece, 23.06.2010)
METAL INSIDE (Germany, 16.06.2010)
Mit „Inhuman Nature“ werden die Österreicher JUVALIANT
wohl von Anfang an richtig durchstarten und liefern für Freunde symphonisch
progressiv harter Klänge ein mehr als nur gutes Debüt ab. Die 2006
gegründete Band hatte das Teil ja bereits letztes Jahr fertig gestellt
und an verschiedene Mags und Labels geschickt. Untergekommen ist man
nun bei Limb Music und deren euphorische Info ist nicht ganz von der
Hand zu weisen – hat man doch mit „Inhuman Nature“ einen Bastard irgendwo
zwischen SYMPHONY X und alten RHAPSODY OF FIRE auf der Artist-List.
Erstaunlich auch wie reif und mit Sinn für Details die Kompositionen
des Newcomers wirken und den oft ausladend bombastischen, mit ausreichend
heaviness ausgestatteten eingängigen Songs die Krone aufsetzt. Obwohl
das Album ein durchgehend hohes Niveau ohne Ausfälle aufweist, seien
mit dem rechten Knaller „Doomsday Machine“ (samt klasse Riffattacken
seitens Robert Schönleitner und fetten Drums von Sebastian Lanser
– den beiden Vätern von JUVALIANT) und dem sehr abwechslungsreichen,
orchestralen „Killing Child“ (Song mit Langzeitwirkung) zwei Anspieltipps
genannt. Mein Favorit allerdings kommt dann ganz zum Schluss. Das
11-minütige „Cold Distance Of The Universe“ ist eine Blaupause für
hochwertigen symphonischen Metal. Tolle Melodien und Refrains, unterschiedliche
Tempi und anspruchvolle Passagen ohne das Langeweile aufkommt kennzeichnen
diesen epischen Song – großes Kino. Ergo: JUVALIANT brauchen sich
bereits mit ihrem Debüt vor keinerlei Konkurrenz verstecken. Für Fans
des Genres gehört „Inhuman Nature“ auf die „to-do-Liste“, basta!
Author: Hardy
METALINSIDE.de (Germany, 16.06.2010)
Author: Hardy
METALINSIDE.de (Germany, 16.06.2010)
UNDERGROUND EMPIRE (Germany, 16.06.2010)
JUVALIANT bestehen aus fünf studierten Musikern,
wobei die beiden bekanntesten Mitglieder Robert Schönleitner und Sebastian
Lanser sind, die 2007 für einige Monate bei EDENBRIDGE spielten. Der
Name ihrer Band stellt eine Vermischung des lateinischen Namens ihres
Herkunftsortes Salzburg ("Juvavum") mit dem englischen Wort für heroisch
("valiant") dar. Nun ja, salzig - und schon gar nicht versalzen -
klingt das selbstproduzierte erste Album der 2003 gegründeten Combo
nicht, aber der Terminus "heroisch" ist sehr wohl zutreffend, denn
JUVALIANT spielen bombastischen und progressiv angehauchten Power
Metal, der trotz aller Opulenz nicht schmalzig wirkt und stets eine
passende Portion Groove mitbringt. Dabei könnte man von einer Mischung
aus ANGRA, KAMELOT und DREAM THEATER sowie den Orchestrierungen aus
dem Hause EPICA sprechen. Auf »Inhuman Nature« haben JUVALIANT neun
Kompositionen geschneidert, die sich keineswegs vor der internationalen
Konkurrenz zu verstecken brauchen, so daß hier ein Bandübernahmevertrag
wohl nur eine Frage der Zeit sein dürfte! Solange: www.juvaliant.com
Autor: Stefan Glas
UNDERGROUND EMPIRE (Germany, 20.06.2010)
Autor: Stefan Glas
UNDERGROUND EMPIRE (Germany, 20.06.2010)
METAL UNDERGROUND WEBZINE (Austria, 16.06.2010)
Es erfreut einen immer wieder, wenn aus der hiesigen
Gegend Bands es schaffen einen Plattenvertrag zu ergattern. In diesem
Falle spreche ich von Juvaliant die sich wohl im letzten Jahr den
sprichwörtlichen Arsch aufgerissen haben um ein geeignetes Label zu
finden welches die Truppe signed. Geschafft haben sie es und bei LMB
Music angeheuert. Das Debütalbum „Inhuman Nature“ setzt Maßstäbe die
einfach Bände sprechen. Bereits bei vielen Pressekollegen konnte man
nur gutes lesen bzw. hören. Wen verwundert es, denn das Album ist
ein Kracher vor dem Herrn. Lange sind Thomas Strübler (voc), Robert
Schönleitner (guit), Aleksandar Vesic (bass), Saso Gacnik (keys) und
Sebastian Lanser (drums) schon im Business tätig. Persönlich sind
mir die Jungs bereits seit ihrer ersten Band Unknown Dimension bekannt
und schon damals war mein Eindruck jener, dass wir in künftigen Jahren
noch viel von diesen Burschen zu hören, als auch zu sehen bekommen
werden. Freunde des epischen Melodic Metal sind hier aufgerufen sich
die Langrille zu zulegen.
Ein leichter, orchestraler Einschlag erschließt sich zu Beginn des Albums mit „Into The Abyss“ dem Intro zum Album. Sachte und behaglich wiegt man uns vorerst in Sicherheit. Doch bereits nach etlichen Sekunden werden ordentliche Geschütze aufgefahren. Das nenne ich mal einen wunderbaren Einklang für ein Epos. Fast schon Filmmusik reif startet man also den Rundling.
Nahtlos knüpft man auf diese Einleitung mit „Heroes (We Will Be)“ an, welches ein sehr treibendes Stück ist. Erdige, fast schon rotzige Gitarrenläufe duellieren sich hier mit etlichen Bombast Arrangements. Man wandelt aber auf sehr ausgewogenen Pfaden, dadurch überspannt man auch nicht den Bogen und das trotz all der im Hintergrund laufenden Einspielungen. Sehr modern präsentiert uns hier die Salzburger Mannschaft eine Runde bombastisch angehauchten Melodic Metal. Hymnisch auf der einen Seite, voran treibend auf der anderen und durch diese beiden Techniken begleitet man uns Phasenweise. Modern muss es klingen haben sich wohl die Herrschaften hier gedacht und so zeigt man sich auch leicht beeinflusst und das trifft auf alle Instrumente zu. Selbst vom Keyboardeinsatz gibt es hier von Synthy lastigen Sounds bis hinüber zu fast schon Deep Purple lastigem Orgeleinsatz eine gute, aussortierte Schnittmenge. Allen voran verzaubert uns Thomas mit seinem Organ doch auch die Gastgrowls von Andy Lind sind eine weitere Bereicherung im Gesamtbild. Selten erlebt man solch einen Start und das lässt einen fassungslos dasitzen und den Klängen dieses Epos lauschen.
Deutlich druckvoller setzt man gleich mit „Doomsday Machine“ nach. Treibend voran soll es hier gehen und das offeriert man uns auch quer durch die Bank. Vor allem das Drumming von Sebastian ist hier sehr dominant. Mit Forward Drumming und einer Bangerrhythmik lässt man uns kaum ruhig sitzen. Da ändern auch die hauchzarten Bombastschübe im Hintergrund nichts, hier kann man nach Herzenslust seine Rübe schütteln und bei den heroisch, hymnischen Parts kann man seine Fäuste gen Walhalla strecken. Während viele Kapellen aus diesem Genre kitschig wirken, beweisen die Jungs ihr goldenes Händchen und versüßen das Gericht reichhaltig und ausgetüftelt.
Ein moderner, progressiver verzerrter Einklang wird uns zu Beginn von „Live To Die“ geboten. Lange spielt man sich aber mit diesem Element nicht und der fast schon Kirchenchor artige Einsatz klingt dermaßen wuchtig das es einem die Sicherungen durch knallt. Ein Berg und Talfahrt von Gefühlen wird hier Sound mäßig wieder gegeben und dieser folgt man gespannt. Die Jungs bieten nämlich genau das Thrilling das eben viele Szenekollegen missen lassen. Dies liegt auch an den weitschichtigen, verstrickten Linien die man immer wieder auf einen Knotenpunkt zusammengefasst hat.
Mehr im traditionellen Melodic Epos angesiedelt geht es mit „Hell's Roundabout“ weiter. Zu Beginn soliert sich hier Robert Schönleitner einen Ast ab bevor man uns zu einer Bangerrunde einlädt. Dieser Stil ist zwar weg bereitend, doch auch hier serviert man uns etliche Beigaben der monumentalen Art. Bei diesem Song ist aber das Ganze deutlich simpler und straighter ausgefallen. Dennoch versinkt das Stück nicht in der Belanglosigkeit. Vielmehr geht hier die Post einfach ab und auch mit dieser Technik weiß man zu glänzen.
Stampfend, flott rockend wird nun „Killing Child“ eingeläutet. Satte erdige Gitarren bahnen sich hier den Weg und werden von hauchzarten Orchestralschüben begleitet. Eine rockige Hymne ist dadurch entstanden und diese hämmert sich fest im Gehörgang fest. Weiters zeigt man sich wesentlich verspielter und so serviert man uns hier einige Solieinlagen. Alles in allem geht es hier um einige Nuancen ruhiger vonstatten und das Endergebnis ist ein wuchtiger Midtempo Song.
Wie ein Blitzschlag wird gleich im Anschluss „On Wings Of Steel“ gestartet. Von Null auf Hundert wird das Tempo gestartet und hier wird nach dem Midtempostück von vorhin enorm gepeitscht. Doch auch leichte Breaks sind als Erweiterung auszumachen. Erneut kredenzt man uns ein reichhaltiges, mindesten 8 Gänge Menü. Zusätzlich wird es einmal mehr hymnischer, dennoch kopiert man sich nicht selbst, vielmehr ist ein Epos nach dem anderen wahres Ambrosia für die Ohren.
„Silent Agony“ ist an vorletzter Stelle stampfend, rockend ausgefallen. Zusätzlich erschließt sich hier ein etwas verträumterer Klang, selbiger ist aber nicht dominant sondern als Zusatz raus zuhören. Beherzt greift die Truppe weiterhin in die Saiten bzw. Tasten und allen voran machen die Bombasteinlagen ganz schön Druck. Immer wieder bricht man aus und wechselt zwischen sanft und härter rockend hin und her. Ein Wechselbad der Gefühle spielgelt sich hier Sound technisch wieder.
Zu guter Letzt zieht man mit „Cold Distance Of The Universe“ in drei Parts (1. The Search / 2. The Call / 3. Understanding) den Schlussstrich. Hier werden alle Register gezogen und diese alles vollendende Epos ist einfach unglaublich. Hart, gefühlvoll, melodisch bis hinüber zu reichhaltigen Bombastschüben wurde hier alles auf einen Konsens gebracht. Die Burschen bieten uns zum Schluss eine Metal/Rock Oper die einen dazu veranlassen mit herunter geklappter Kinnlade dazusitzen. Grenzgenialer Schluss der nicht farbenbunter, als auch vielschichtiger ausfallen könnte.
Fazit: Wenn man bedenkt dies ist ein Debüt Album, können sich schon jetzt viele Szenekollegen ein Scheibchen abschneiden. Dennoch werden die niemals solch einen Klassiker zusammenbringen wie eben Juvaliant mit ihrem Einstand. Melodic Metal wie er sein sollte. Dieses Werk ist nicht nur für eingefleischte Szenefreaks sondern auch für eine breite Metal Fanschicht zu Recht geschnitzt worden. LMB haben gut daran getan sich diese Truppe zu sichern. Bin mir sicher etliche Plattenfirmen werden sich jetzt ins Hinterteil beißen dass SIE nicht diese Band unter Vertrag genommen haben.
Autor: Robert Huber
METAL UNDERGROUND WEBZINE (Austria, 16.06.2010)
Ein leichter, orchestraler Einschlag erschließt sich zu Beginn des Albums mit „Into The Abyss“ dem Intro zum Album. Sachte und behaglich wiegt man uns vorerst in Sicherheit. Doch bereits nach etlichen Sekunden werden ordentliche Geschütze aufgefahren. Das nenne ich mal einen wunderbaren Einklang für ein Epos. Fast schon Filmmusik reif startet man also den Rundling.
Nahtlos knüpft man auf diese Einleitung mit „Heroes (We Will Be)“ an, welches ein sehr treibendes Stück ist. Erdige, fast schon rotzige Gitarrenläufe duellieren sich hier mit etlichen Bombast Arrangements. Man wandelt aber auf sehr ausgewogenen Pfaden, dadurch überspannt man auch nicht den Bogen und das trotz all der im Hintergrund laufenden Einspielungen. Sehr modern präsentiert uns hier die Salzburger Mannschaft eine Runde bombastisch angehauchten Melodic Metal. Hymnisch auf der einen Seite, voran treibend auf der anderen und durch diese beiden Techniken begleitet man uns Phasenweise. Modern muss es klingen haben sich wohl die Herrschaften hier gedacht und so zeigt man sich auch leicht beeinflusst und das trifft auf alle Instrumente zu. Selbst vom Keyboardeinsatz gibt es hier von Synthy lastigen Sounds bis hinüber zu fast schon Deep Purple lastigem Orgeleinsatz eine gute, aussortierte Schnittmenge. Allen voran verzaubert uns Thomas mit seinem Organ doch auch die Gastgrowls von Andy Lind sind eine weitere Bereicherung im Gesamtbild. Selten erlebt man solch einen Start und das lässt einen fassungslos dasitzen und den Klängen dieses Epos lauschen.
Deutlich druckvoller setzt man gleich mit „Doomsday Machine“ nach. Treibend voran soll es hier gehen und das offeriert man uns auch quer durch die Bank. Vor allem das Drumming von Sebastian ist hier sehr dominant. Mit Forward Drumming und einer Bangerrhythmik lässt man uns kaum ruhig sitzen. Da ändern auch die hauchzarten Bombastschübe im Hintergrund nichts, hier kann man nach Herzenslust seine Rübe schütteln und bei den heroisch, hymnischen Parts kann man seine Fäuste gen Walhalla strecken. Während viele Kapellen aus diesem Genre kitschig wirken, beweisen die Jungs ihr goldenes Händchen und versüßen das Gericht reichhaltig und ausgetüftelt.
Ein moderner, progressiver verzerrter Einklang wird uns zu Beginn von „Live To Die“ geboten. Lange spielt man sich aber mit diesem Element nicht und der fast schon Kirchenchor artige Einsatz klingt dermaßen wuchtig das es einem die Sicherungen durch knallt. Ein Berg und Talfahrt von Gefühlen wird hier Sound mäßig wieder gegeben und dieser folgt man gespannt. Die Jungs bieten nämlich genau das Thrilling das eben viele Szenekollegen missen lassen. Dies liegt auch an den weitschichtigen, verstrickten Linien die man immer wieder auf einen Knotenpunkt zusammengefasst hat.
Mehr im traditionellen Melodic Epos angesiedelt geht es mit „Hell's Roundabout“ weiter. Zu Beginn soliert sich hier Robert Schönleitner einen Ast ab bevor man uns zu einer Bangerrunde einlädt. Dieser Stil ist zwar weg bereitend, doch auch hier serviert man uns etliche Beigaben der monumentalen Art. Bei diesem Song ist aber das Ganze deutlich simpler und straighter ausgefallen. Dennoch versinkt das Stück nicht in der Belanglosigkeit. Vielmehr geht hier die Post einfach ab und auch mit dieser Technik weiß man zu glänzen.
Stampfend, flott rockend wird nun „Killing Child“ eingeläutet. Satte erdige Gitarren bahnen sich hier den Weg und werden von hauchzarten Orchestralschüben begleitet. Eine rockige Hymne ist dadurch entstanden und diese hämmert sich fest im Gehörgang fest. Weiters zeigt man sich wesentlich verspielter und so serviert man uns hier einige Solieinlagen. Alles in allem geht es hier um einige Nuancen ruhiger vonstatten und das Endergebnis ist ein wuchtiger Midtempo Song.
Wie ein Blitzschlag wird gleich im Anschluss „On Wings Of Steel“ gestartet. Von Null auf Hundert wird das Tempo gestartet und hier wird nach dem Midtempostück von vorhin enorm gepeitscht. Doch auch leichte Breaks sind als Erweiterung auszumachen. Erneut kredenzt man uns ein reichhaltiges, mindesten 8 Gänge Menü. Zusätzlich wird es einmal mehr hymnischer, dennoch kopiert man sich nicht selbst, vielmehr ist ein Epos nach dem anderen wahres Ambrosia für die Ohren.
„Silent Agony“ ist an vorletzter Stelle stampfend, rockend ausgefallen. Zusätzlich erschließt sich hier ein etwas verträumterer Klang, selbiger ist aber nicht dominant sondern als Zusatz raus zuhören. Beherzt greift die Truppe weiterhin in die Saiten bzw. Tasten und allen voran machen die Bombasteinlagen ganz schön Druck. Immer wieder bricht man aus und wechselt zwischen sanft und härter rockend hin und her. Ein Wechselbad der Gefühle spielgelt sich hier Sound technisch wieder.
Zu guter Letzt zieht man mit „Cold Distance Of The Universe“ in drei Parts (1. The Search / 2. The Call / 3. Understanding) den Schlussstrich. Hier werden alle Register gezogen und diese alles vollendende Epos ist einfach unglaublich. Hart, gefühlvoll, melodisch bis hinüber zu reichhaltigen Bombastschüben wurde hier alles auf einen Konsens gebracht. Die Burschen bieten uns zum Schluss eine Metal/Rock Oper die einen dazu veranlassen mit herunter geklappter Kinnlade dazusitzen. Grenzgenialer Schluss der nicht farbenbunter, als auch vielschichtiger ausfallen könnte.
Fazit: Wenn man bedenkt dies ist ein Debüt Album, können sich schon jetzt viele Szenekollegen ein Scheibchen abschneiden. Dennoch werden die niemals solch einen Klassiker zusammenbringen wie eben Juvaliant mit ihrem Einstand. Melodic Metal wie er sein sollte. Dieses Werk ist nicht nur für eingefleischte Szenefreaks sondern auch für eine breite Metal Fanschicht zu Recht geschnitzt worden. LMB haben gut daran getan sich diese Truppe zu sichern. Bin mir sicher etliche Plattenfirmen werden sich jetzt ins Hinterteil beißen dass SIE nicht diese Band unter Vertrag genommen haben.
Autor: Robert Huber
METAL UNDERGROUND WEBZINE (Austria, 16.06.2010)
METALLUS.IT 7,5/10 (Italy, 16.06.2010)
Non mi è nuovo il nome dei Juvaliant, band del
sottobosco austriaco di cui si dice un gran bene da diverso tempo.
E Limb, che ha l’occhio lungo, non se li è lasciati sfuggire ed ha
pubblicato l’esordio autoprodotto dello scorso anno. “Inhuman Nature”
è uno scintillante esempio di power metal sinfonico e progressivo,
che si rifà agli Angra di “Rebirth” e si poggia su chitarre virtuose
ed arrangiamenti curati minuziosamente. A partire dall’opener “Heroes”,
ci troveremo di fronte a brani articolati e piuttosto lunghi, in cui
il cantato di Thomas Strubler (il cui timbro è simile a quello di
Ramon Messina dei Secret Sphere) va a disegnare melodie immediate
e coinvolgenti. I Juvaliant giocano la carta dell’epicità, grazie
all’ausilio di cori magniloquenti, in grado di infondere un’iniezione
di adrenalina ai brani (“Live To Die”), ma sono le tastiere di Saso
Gacnik a brillare in “Inhuman Nature”. I nostri non lasciano nulla
al caso nelle orchestrazioni, nonostante qualche passaggio neoclassico
scontato qua e là (“Hell’s Roundabout”), utilizzando soluzioni raffinate,
vicine ai Kamleot. “Cold Distance Of The Universe” è la massima espressione
della band austriaca, che in dieci minuti riesce a costruire una suite
divisa in tre movimenti, in cui power metal sinfonico, prog à la Symphony
X e coralità rhapsodiana si fondono alla perfezione. “Inhuman Nature”
paga lo scotto dell’esordio in alcuni passaggi, ma i Juvaliant possono
essere il nome nuovo di questo 2010 per i fans del genere. Potete
scommetterci.
Author: Alessandro Battini
METALLUS.it (Italy, 16.06.2010)
Author: Alessandro Battini
METALLUS.it (Italy, 16.06.2010)
FFM-ROCK (Germany, 15.06.2010)
Es ist manchmal schon komisch. Da schreibt, kreiert,
produziert und finanziert eine motivierte Band eine vielversprechende
Platte durch professionelle Do it yourself Manier, bekommt haufenweise
gute bis herausragende Kritiken aus dem Underground, mit dem Ergebnis:
Kaum ein Label nimmt wirklich Notiz davon. JUVALIANT aus Österreich
haben diese Erfahrung machen müssen, die natürlich beileibe keinen
Einzelfall darstellen. Das Debüt Inhuman Nature wurde bereits 2009
als klasse aufgemachte Eigenproduktion veröffentlicht und erhielt
für den auf der Platte gebotenen symphonisch progressiven Metal zahlreiche
überschwängliche Kritiken. Limb Music nahmen das Salzburger Quintett
dann viel später unter Vertrag und haben damit sicherlich nicht das
schlechteste Händchen bewiesen. Auch wenn melodischer Metal mit haufenweise
Bombast heutzutage nicht mehr die aufregendste Richtung darstellt,
was kein Wunder bei Legionen von Weichspüler-und Keyboardkleisterbands
ist, komme ich nicht Drumherum zu sagen: Inhuman Nature ist das beste,
was dieser Bereich in den letzten Jahren hervorgebracht hat! Man nehme
die kraftvollen bis harten Gitarrenriffs und die progressive Seite
von SYMPHONY X, kombiniere es mit symphonischen Bombast aus dem Keyboard
auf der Qualitätsstufe hochwertiger Filmsoundtracks (vergleichbar
mit NIGHTWISH`s Once Album) und der melodischen Vielfalt von RHAPSODY
OF FIRE zu Symphony Of Enchanted Lands Zeiten. Es geht aber noch weiter:
Sänger Thomas Strübler. der auch für die Power Metaler CRYSALLION
singt, brilliert mit seiner schön unaufdringlichen Klarstimme ohne
Eunuchengejaule. Die instrumentale Fraktion sind nicht nur Könner,
sondern verstehen auch was von stimmien Arrangements und einen nicht
zu verachtende Quelle an Details, welche in den neun Stücken untergebracht
wurden und was dazu führt, das Inhuman Nature auf Dauerrotation ohne
Abnutzungserscheinungen gesetzt werden kann. Weitere Pluspunkte: Eine
super-transparente Edelproduktion aus den Münchner Dreamscape Studios,
das tolle Felipe Machado Artwork und KEINE genreübliche Sword and
Sorcery Lutschlyrik. Anspieltipp, neben dem ganzen Album, ist der
elfminütige Schlusstrack "Cold Distance Of The Universe". Superber
Refrain, starker Abwechslungsreichtum, atmosphärische Instrumental
Parts und fetter Bombast - dieser Song ist einfach die Essenz von
JUVALIANT. Jau Alter, SO muss diese Art von Musik klingen!
Autor: Thorsten Dieterle
FFM-ROCK (Germany, 15.06.2010)
Autor: Thorsten Dieterle
FFM-ROCK (Germany, 15.06.2010)
METALZONE.GR 80/100 (Greeze, 11.06.2010)
The name "JUVALIANT" comes from the combination
of the latin word for Salzburg, Juvavum and the english word "valiant".
"Inhuman Nature" is their first album and it´s going to be released
via Limb Music in a few days.
JUVALIANT is basically a Symphonic Power Metal band, with intense prog power parts on their compositions. The epic music themes on the keyboards and the magnificent voice of Thomas Strübler (Bad Temper, Unknown Dimension) put the album on a high level. The staccato riffs on the guitars and all the attitude of the album is like a play of symphonic power and progressive power metal and that makes it very special. The melodies and the dark/heavy feeling are very imposing. "Inhuman Nature" contains 9 songs which make clear that JUVALIANT is a very promising band for the future and we have to pay attention to their music. What I didn´t like was that the versions of the songs which are available for listening/reviewing are edited, so you can only listen to a part of them. This is very annoying in my opinion.
Author: Nicoleta Sarantou
METALZONE.gr 80/100 (Greece, 11.06.2010)
JUVALIANT is basically a Symphonic Power Metal band, with intense prog power parts on their compositions. The epic music themes on the keyboards and the magnificent voice of Thomas Strübler (Bad Temper, Unknown Dimension) put the album on a high level. The staccato riffs on the guitars and all the attitude of the album is like a play of symphonic power and progressive power metal and that makes it very special. The melodies and the dark/heavy feeling are very imposing. "Inhuman Nature" contains 9 songs which make clear that JUVALIANT is a very promising band for the future and we have to pay attention to their music. What I didn´t like was that the versions of the songs which are available for listening/reviewing are edited, so you can only listen to a part of them. This is very annoying in my opinion.
Author: Nicoleta Sarantou
METALZONE.gr 80/100 (Greece, 11.06.2010)
POWERMETAL.DE 9/10 (Germany, 09.06.2010)
Progressiver, sinfonischer Power Metal auf höchstem
Niveau.
Bei einem Symphonic-Power-Metal-Release aus dem Hause LMP denkt man sicherlich zu allererst an die Genre-Begründer RHAPSODY. Dementsprechend hoch ist die Messlatte für die Österreicher von JUVALIANT mit ihrem Debut "Inhuman Nature". Schon 2003 hat sich die Band gegründet und fortan ein festes Line-Up aufgestellt und am Album gebastelt.
Das ist dann auch überraschend kitschfrei geworden. "Inhuman Nature" ist schon ab der ersten Note recht progressiv. Das heißt im Umkehrschluss aber, dass eingängige Melodien und gefällige Harmonien nicht allgegenwärtig sind. Allenfalls in den Refrain (wie in 'Doomsday Machine') bricht eine hymnische Melodielinie hervor. Und selbst dann sind die Themenbögen lang und mit progressiver Harmonik.
Die Gitarren sind sehr vielseitig. Rockige Heavy-Riffs sind genauso zu finden wie längere Soli. Dabei bleibt die Leadgitarre erfrischend untechnisch und verliert sich nicht dauerhaft in abartige Arpeggios und Neo-Barock-Geflirre, wie es die Genrekollegen gern zelebrieren. Wer dennoch derartige Soli nicht missen möchte, wird mit dem Intro von 'Hell's Roundabout' sehr zufrieden sein. Die sinfonischen Arrangements sind nicht dominierend, über weite Strecken sorgen schlichte Akkord-Schichtungen in den Synths dezent für Fülle - was aber den positiven Effekt hat, dass die bombastischen, vollen Orchesterparts sich sehr gut absetzen können. Permanente Fluch-der-Karibik-Epik bietet das Album aber nicht. Der Gesang ist recht klassisch und sehr angenehm. Keine unnötig gepressten Schreie drängen sich in den Vordergrund, ab und an dienen Chöre als Backup.
Das Songwriting ist recht komplex; Abwechslung und Dynamik lassen an BLIND GUARDIAN erinnern. Einfache Muster gibt es keine. Taktwechsel, harmonische Ausflüge durch den ganzen Quintenzirkel und Themenblöcke jenseits des Viererschemas sind Standard und lassen die Musik auch nach mehrmaligem Hören nicht langweilig werden. Selbst innerhalb der Songs sind alle Facetten zu finden: 'Killing Child' startet mit progressivem Riffing, geht über in einen hymnischen Refrain, bietet einen groovigen Zwischenteil und gleitet über Neo-Barock á la NIGHTWISH in eine Ballade über. Unnötige Trueness und Verharren in Schubladen gibt es nicht: Flanger-Effekte in den Gitarren sind genauso eingesetzt wie dezente hardcorige Screams in den Vocals. Selbst an Danny Elfman erinnernde, sinfonische Zwischenspiele sind in Songs wie 'Hell's Roundabout' zu finden.
JUVALIANT ist durchweg extrem vielseitig. Darum ist das Album auch nahezu uneingeschränkt zu empfehlen - für jeden ist etwas dabei. Als Debüt ist die Leistung unglaublich gut und bietet großes Potenzial, dass JUVALIANT bald zu den ganz Großen der zentraleuropäischen Progger zählt. Wer auch nur ein bisschen was mit südeuropäischem Power Metal á la KARELIA oder THY MAJESTY anfangen kann, wird das Album mögen. Und wer keyboardlastigen Metal nicht mag, käme bei "Symphonic" im Genrenamen eh nicht auf die Idee, die Scheibe zu kaufen.
Note: 9.0 / 10
Autor: Markus Herhoffer
POWERMETAL.de 9/10 (Germany, 09.06.2010)
Bei einem Symphonic-Power-Metal-Release aus dem Hause LMP denkt man sicherlich zu allererst an die Genre-Begründer RHAPSODY. Dementsprechend hoch ist die Messlatte für die Österreicher von JUVALIANT mit ihrem Debut "Inhuman Nature". Schon 2003 hat sich die Band gegründet und fortan ein festes Line-Up aufgestellt und am Album gebastelt.
Das ist dann auch überraschend kitschfrei geworden. "Inhuman Nature" ist schon ab der ersten Note recht progressiv. Das heißt im Umkehrschluss aber, dass eingängige Melodien und gefällige Harmonien nicht allgegenwärtig sind. Allenfalls in den Refrain (wie in 'Doomsday Machine') bricht eine hymnische Melodielinie hervor. Und selbst dann sind die Themenbögen lang und mit progressiver Harmonik.
Die Gitarren sind sehr vielseitig. Rockige Heavy-Riffs sind genauso zu finden wie längere Soli. Dabei bleibt die Leadgitarre erfrischend untechnisch und verliert sich nicht dauerhaft in abartige Arpeggios und Neo-Barock-Geflirre, wie es die Genrekollegen gern zelebrieren. Wer dennoch derartige Soli nicht missen möchte, wird mit dem Intro von 'Hell's Roundabout' sehr zufrieden sein. Die sinfonischen Arrangements sind nicht dominierend, über weite Strecken sorgen schlichte Akkord-Schichtungen in den Synths dezent für Fülle - was aber den positiven Effekt hat, dass die bombastischen, vollen Orchesterparts sich sehr gut absetzen können. Permanente Fluch-der-Karibik-Epik bietet das Album aber nicht. Der Gesang ist recht klassisch und sehr angenehm. Keine unnötig gepressten Schreie drängen sich in den Vordergrund, ab und an dienen Chöre als Backup.
Das Songwriting ist recht komplex; Abwechslung und Dynamik lassen an BLIND GUARDIAN erinnern. Einfache Muster gibt es keine. Taktwechsel, harmonische Ausflüge durch den ganzen Quintenzirkel und Themenblöcke jenseits des Viererschemas sind Standard und lassen die Musik auch nach mehrmaligem Hören nicht langweilig werden. Selbst innerhalb der Songs sind alle Facetten zu finden: 'Killing Child' startet mit progressivem Riffing, geht über in einen hymnischen Refrain, bietet einen groovigen Zwischenteil und gleitet über Neo-Barock á la NIGHTWISH in eine Ballade über. Unnötige Trueness und Verharren in Schubladen gibt es nicht: Flanger-Effekte in den Gitarren sind genauso eingesetzt wie dezente hardcorige Screams in den Vocals. Selbst an Danny Elfman erinnernde, sinfonische Zwischenspiele sind in Songs wie 'Hell's Roundabout' zu finden.
JUVALIANT ist durchweg extrem vielseitig. Darum ist das Album auch nahezu uneingeschränkt zu empfehlen - für jeden ist etwas dabei. Als Debüt ist die Leistung unglaublich gut und bietet großes Potenzial, dass JUVALIANT bald zu den ganz Großen der zentraleuropäischen Progger zählt. Wer auch nur ein bisschen was mit südeuropäischem Power Metal á la KARELIA oder THY MAJESTY anfangen kann, wird das Album mögen. Und wer keyboardlastigen Metal nicht mag, käme bei "Symphonic" im Genrenamen eh nicht auf die Idee, die Scheibe zu kaufen.
Note: 9.0 / 10
Autor: Markus Herhoffer
POWERMETAL.de 9/10 (Germany, 09.06.2010)
METALGLORY.DE 9/10 (Germany, 04.06.2010)
Eine kreative Wortschöpfung steckt hinter JUVALIANT
aus Salzburg. Eben jene österreichische Stadt heißt im lateinischen
„Juvavum“, dazu gesellt sich „valiant“ (heroisch). Unschwer zu erraten,
was hier für Musik am Start ist. Die Jungs aus der Stadt an der Salzach
liefern bombastischen und stark arrangierten Melodic Metal, wie er
im Buche steht. Streicher, Keyboards aber auch kantige Riffs bestimmen
die neun Songs. Dabei legt man Wert auf Eingängigkeit und große Mitsing-Refrains,
die bei Songs wie „Live To Die“ oder „Hell`s Roundabaout“ tatsächlich
nicht mehr aus dem Ohr gehen wollen. Verantwortlich dafür ist nicht
zuletzt die gesangliche Leistung von Thomas Stübler, der auch bei
Crystallion hinter dem Mikro steht. „On Wings Of Steel“ schmettert
mit schönen Stakkato-Streichern drauflos, wirkt fast schon wie ein
Filmsoundtrack, was sich JUVALIANT hier zurechtgelegt haben. Inhaltlich
geht es um Kriege, Schmerz, menschliches Versagen, - also mal was
anderes als die nordischen Fantasy-Sagen.
JUVALIANT rocken derart hymnisch und stark, dass man hier von einem ersten Highlight des Sommers sprechen mag. Den Abschluss bildet das elfminütige „Cold Distance Of The Universe“, das auf jeden Fall den Höhepunkt des Albums darstellt. Super Refrain, symphonische Passagen und unterschiedliche Rhythmen geben sich hier die Klinke in die Hand, ohne aber in progressives Gefrickele abzudriften. JUVALIANT bleiben stets eingängig und melodisch, was man ihnen hoch anrechnen muss. So kommen nicht nur Progressive Fans, sondern auch Hard Rocker (mit einem Faible für Keyboards) voll auf ihre Kosten.
Fazit: Ein symphonisch metallischer Leckerbissen! JUVALIANT aus Salzburg geben mit „Inhuman Nature“ einen wirklich beeindruckendes Bild ab.
Autor: Shylock
METALGLORY 9/10 (Germany, 04.06.2010)
JUVALIANT rocken derart hymnisch und stark, dass man hier von einem ersten Highlight des Sommers sprechen mag. Den Abschluss bildet das elfminütige „Cold Distance Of The Universe“, das auf jeden Fall den Höhepunkt des Albums darstellt. Super Refrain, symphonische Passagen und unterschiedliche Rhythmen geben sich hier die Klinke in die Hand, ohne aber in progressives Gefrickele abzudriften. JUVALIANT bleiben stets eingängig und melodisch, was man ihnen hoch anrechnen muss. So kommen nicht nur Progressive Fans, sondern auch Hard Rocker (mit einem Faible für Keyboards) voll auf ihre Kosten.
Fazit: Ein symphonisch metallischer Leckerbissen! JUVALIANT aus Salzburg geben mit „Inhuman Nature“ einen wirklich beeindruckendes Bild ab.
Autor: Shylock
METALGLORY 9/10 (Germany, 04.06.2010)
POWERMETAL4EVER.DE 14/15 (Germany, 19.05.2010)
Bereits 2009 konnten JUVALIANT mit einer ersten
Promo ihres Albums "Inhuman Nature" überzeugen, hatten ohne ein Label
jedoch nicht allzu viele Chancen. Jetzt, am 28.5.2010 wird das Album
von Limb Music Productions veröffentlicht, was sicher viele Metalheads
fröhlich stimmen dürfte, kommt da doch auf die Szene ein richtig guter
Progressive/Power Metal-Happen zu! Die Band wird mit Thomas Strübler
an den Vocals von einem in der Melodic/Power Metal-Szene recht bekannten
und beliebten Sänger unterstützt, der auch seinen Job bei CRYSTALLION
sehr gut abliefert. Das war auch für mich der Grund, mich mit der
Band zu beschäftigen, da, wie bekannt sein dürfte, CRYSTALLION meine
absolute Lieblingsband sind. Im Progressive/Power Metal-Bereich dürften
einem als erstes SYMPHONY X einfallen, oder auch PAGAN'S MIND. Mit
denen sind JUVALIANT aber wohl nicht vergleichbar, da die Österreicher
auch sehr starke symphonische Elemente á la RHAPSODY OF FIRE in ihre
Musik einbringen. In Verbindung mit dem Prog-Teil wird das aber alles
etwas gelindert, so dass niemand Angst haben muss, dass das Album
zu kitschig oder schmierig sei. Denn das ist es keinesfalls. Die dominanten
Keyboards sind auch keine nervigen Folk-Klimperkeyboards, sondern
dienen eher der epischen Unterlegung der Songs.
Wie es sich gehört, startet das Album mit dem leisen und schleichenden "Into the Abyss", welches sich zu einem mächtigen und epischem Stück entwickelt, dass geradeweg in "Heroes [We Will Be]" leitet. Letzterer zeigt direkt die Ausrichtung der Österreicher auf: Meist recht schneller, sehr melodischer, eingängiger, aber dennoch komplexer Prog/Power Metal. Sänger Thomas ist einfach nur göttlich (Sorry, das muss ich immer wieder sagen) und überzeugt mich voll und ganz. Auch gesprochene Passagen machen die lyrische Tiefe der Band klar, leider liegen mir die Lyrics nicht vor, sonst würde ich darauf mehr eingehen, aber die Texte sind sicher nicht ohne Sinn. Im Mittelteil bzw. Der Bridge des Songs fällt auf, dass Thomas scheinbar auch recht extrem schreien kann, FALLS er das ist. Da bin ich mir nämlich nicht sicher. Wenn ja, bestätigt das mal wieder nur die Vielseitigkeit dieses Mannes.
Der dritte Song "Doomsday Machine" drückt auch wieder sehr stark durch, sowohl vom Tempo als auch vom kraftvollen Drumming her. Hier muss ich mal den Produzenten loben, der Sound klingt wirklich extrem fett und gleichzeitig klar. Passt wunderbar zur Band. Schon die Strophe von "Doomsday Machine" ist klasse und mit Keyboard-Teppichen unterlegt, die eine gute Atmosphäre erzeugen. Der epische Refrain wird von einem dicken Chor unterstützt, was echt sehr effektiv ist und dem Hörer eine Klangdichte auflädt, das findet man nicht so schnell auf einem anderen Album. "Live to Die" dürfte der eingängigste Song des Albums sein. Startet er mit recht elektronisch klingenden Keyboards, steigt dann noch ein Chor hinzu ein. Das Stück erinnert mich ein wenig an das letzte WINTER'S VERGE-Output, da auch dort teils geflüsterte und sehr markante Textstellen eingebracht wurden, im Falle JUVALIANT wäre das ein kurzes "I'm Sorry". Die Atmosphäre steigert sich immer weiter auf den Refrain hinzu, der sehr melodisch und mit fetter Orchestrierung im Hintergrund JUVALIANT auf ihrem Höhepunkt zeigt. Aber das machen alle Songs auf dem Album. "Hell's Roundabout" beginnt mit einem sehr verspielten Gitarren-Lead im Stile von Malmsteen, welches in ein angenehmes Heavy Metal-Riff übergeht. Auch hier überwiegen die sehr bombastischen Elemente, die aber, wie erwähnt, nicht kitschig daherkommen, da die Kompositionen doch sehr kompliziert sind und sich nicht sofort erschließen. Das verspricht Hörspaß auch noch beim zehnten Hören. Und hoffentlich auch noch danach.
Der folgende Track "Killing Child" ist der schwerste Song des Albums, besonders da er mit seinen 8 Minuten sehr viele verschiedene Stimmungen beinhaltet, welche von sehr düster bis zu fröhlichen Melodien hinreichen. Hat sich das Stück aber erst einmal dem Hörer geöffnet, will dieser das nicht mehr missen – die Melodien nisten sich einfach im Hirn ein und wollen nicht mehr raus.
"On Wings of Steel" ist nicht unbedingt das, was der Name sagt: Ein True Metal-Song. Okay, überhaupt nicht. Aber das Stück kann man dennoch in die Power Metal-Ecke stecken, da es auch eingängiger als der Rest ist, auch wenn hier noch teils recht schwierige Rhythmen enthalten sind. Das würde ich aber noch locker als Power-Kompatibel bezeichnen, das machen SAINT DEAMON auch.
Allein "Silent Agony" ist ein kleiner Ausfall im sonst so makellosen Album-Gefüge, da es irgendwie keine besonders bemerkenswerten Stellen hat. Nicht sehr eingängig, nicht sehr interessant – unnötig.
Ganz anders der abschließende Song "Cold Distance of the Universe", der mit 11 Minuten ein Epos für sich darstellt. Auch hier beschwört das Stück diverse Atmosphären herauf, was mich ein wenig an "Preach with an Iron Tongue" von CRYSTALLION erinnert (ja, der Vergleich musste her).
Das Stück ist wirklich eine Meisterleistung und das eindeutige Highlight des Albums, das effizient noch einmal alle Trademarks von JUVALIANT aufgreift und verbindet. Hier gibt es eingängige Melodien, komplexe Strukturen, und Parts, die sogar beides miteinander verbinden. Wirklich ein klasse Abschluss.
Insgesamt wurde hier jetzt eine knappe Stunde feinster Prog/Power Metal dargeboten, der sich sicher nicht vor den Vorbildern verstecken braucht. Einen Vergleich braucht niemand zu fürchten, besonders da das sicher sehr schwer wäre, da die Band sehr viele verschiedene Stile in die Musik einbringt. JUVALIANT sind 2010 sicher eine der besten und innovativsten Bands, die man im Metal-Sektor findet. Grandioses Album!
Autor: Steelbound
POWERMETAL4EVER 14/15 (Germany, 19.05.2010)
Wie es sich gehört, startet das Album mit dem leisen und schleichenden "Into the Abyss", welches sich zu einem mächtigen und epischem Stück entwickelt, dass geradeweg in "Heroes [We Will Be]" leitet. Letzterer zeigt direkt die Ausrichtung der Österreicher auf: Meist recht schneller, sehr melodischer, eingängiger, aber dennoch komplexer Prog/Power Metal. Sänger Thomas ist einfach nur göttlich (Sorry, das muss ich immer wieder sagen) und überzeugt mich voll und ganz. Auch gesprochene Passagen machen die lyrische Tiefe der Band klar, leider liegen mir die Lyrics nicht vor, sonst würde ich darauf mehr eingehen, aber die Texte sind sicher nicht ohne Sinn. Im Mittelteil bzw. Der Bridge des Songs fällt auf, dass Thomas scheinbar auch recht extrem schreien kann, FALLS er das ist. Da bin ich mir nämlich nicht sicher. Wenn ja, bestätigt das mal wieder nur die Vielseitigkeit dieses Mannes.
Der dritte Song "Doomsday Machine" drückt auch wieder sehr stark durch, sowohl vom Tempo als auch vom kraftvollen Drumming her. Hier muss ich mal den Produzenten loben, der Sound klingt wirklich extrem fett und gleichzeitig klar. Passt wunderbar zur Band. Schon die Strophe von "Doomsday Machine" ist klasse und mit Keyboard-Teppichen unterlegt, die eine gute Atmosphäre erzeugen. Der epische Refrain wird von einem dicken Chor unterstützt, was echt sehr effektiv ist und dem Hörer eine Klangdichte auflädt, das findet man nicht so schnell auf einem anderen Album. "Live to Die" dürfte der eingängigste Song des Albums sein. Startet er mit recht elektronisch klingenden Keyboards, steigt dann noch ein Chor hinzu ein. Das Stück erinnert mich ein wenig an das letzte WINTER'S VERGE-Output, da auch dort teils geflüsterte und sehr markante Textstellen eingebracht wurden, im Falle JUVALIANT wäre das ein kurzes "I'm Sorry". Die Atmosphäre steigert sich immer weiter auf den Refrain hinzu, der sehr melodisch und mit fetter Orchestrierung im Hintergrund JUVALIANT auf ihrem Höhepunkt zeigt. Aber das machen alle Songs auf dem Album. "Hell's Roundabout" beginnt mit einem sehr verspielten Gitarren-Lead im Stile von Malmsteen, welches in ein angenehmes Heavy Metal-Riff übergeht. Auch hier überwiegen die sehr bombastischen Elemente, die aber, wie erwähnt, nicht kitschig daherkommen, da die Kompositionen doch sehr kompliziert sind und sich nicht sofort erschließen. Das verspricht Hörspaß auch noch beim zehnten Hören. Und hoffentlich auch noch danach.
Der folgende Track "Killing Child" ist der schwerste Song des Albums, besonders da er mit seinen 8 Minuten sehr viele verschiedene Stimmungen beinhaltet, welche von sehr düster bis zu fröhlichen Melodien hinreichen. Hat sich das Stück aber erst einmal dem Hörer geöffnet, will dieser das nicht mehr missen – die Melodien nisten sich einfach im Hirn ein und wollen nicht mehr raus.
"On Wings of Steel" ist nicht unbedingt das, was der Name sagt: Ein True Metal-Song. Okay, überhaupt nicht. Aber das Stück kann man dennoch in die Power Metal-Ecke stecken, da es auch eingängiger als der Rest ist, auch wenn hier noch teils recht schwierige Rhythmen enthalten sind. Das würde ich aber noch locker als Power-Kompatibel bezeichnen, das machen SAINT DEAMON auch.
Allein "Silent Agony" ist ein kleiner Ausfall im sonst so makellosen Album-Gefüge, da es irgendwie keine besonders bemerkenswerten Stellen hat. Nicht sehr eingängig, nicht sehr interessant – unnötig.
Ganz anders der abschließende Song "Cold Distance of the Universe", der mit 11 Minuten ein Epos für sich darstellt. Auch hier beschwört das Stück diverse Atmosphären herauf, was mich ein wenig an "Preach with an Iron Tongue" von CRYSTALLION erinnert (ja, der Vergleich musste her).
Das Stück ist wirklich eine Meisterleistung und das eindeutige Highlight des Albums, das effizient noch einmal alle Trademarks von JUVALIANT aufgreift und verbindet. Hier gibt es eingängige Melodien, komplexe Strukturen, und Parts, die sogar beides miteinander verbinden. Wirklich ein klasse Abschluss.
Insgesamt wurde hier jetzt eine knappe Stunde feinster Prog/Power Metal dargeboten, der sich sicher nicht vor den Vorbildern verstecken braucht. Einen Vergleich braucht niemand zu fürchten, besonders da das sicher sehr schwer wäre, da die Band sehr viele verschiedene Stile in die Musik einbringt. JUVALIANT sind 2010 sicher eine der besten und innovativsten Bands, die man im Metal-Sektor findet. Grandioses Album!
Autor: Steelbound
POWERMETAL4EVER 14/15 (Germany, 19.05.2010)
DARKSCENE METAL MAGAZIN 8,5/10 (Austria, 15.01.2010)
Man kann zu manch heimischer Combo stehen wie man
will und man kann auch immer vor sich hin jammern, dass Österreich
zu wenig Acts von internationalem Format zu bieten hat. Hört man sich
aber Releases wie dieses wunderschön, hochprofessionell und stilgerecht
aufgemachte Kleinod an, dann muss man die Fahnen des Patriotismus
ganz schnell wieder aus dem Fenster hängen.
Die 2003 gegründeten Salzburger Juvaliant (superbes Wortspiel meine Herren!) haben viel vor und sollten es mit einem Album wie "Inhuman Nature" auch locker an die internationale Spitze schaffen. In Eigenregie aufgenommen klingt jedes Detail des Debütalbums der fünf Profimusiker absolut durchdacht, schlüssig und schier perfekt. Vom wunderschönen Felipe Machado Franco (Ayreon, Iced Earth, etc.) Artwork über die professionelle Promomappe bis zur Bandpage wirkt hier alles wie aus einem Guss und spätestens nach dem ersten Komplettdurchlauf von "Inhuman Nature" ist man sich sicher, dass es mit dem Teufel zugehen müsste, wenn die fünf Herren nicht in Bälde neben Serenity oder Edenbridge am Thron des heimischem Symphonic Metal Podest stehen sollten.
Dabei bestechen die Salzburge vor allem durch ihr enorm saftiges Riffing, das sich perfekt an die schmeichelhaften Harmonien und großen Melodien anschmiegt und Juvaliant trotz massiver Nähe zu Rhapsody zu keiner Sekunde kitschig oder aufdringlich klingen lässt. Songdienliche Keyboards, packend aber ebenso unaufdringliche Klassik und Orchesterarrangements von Mikko Mustonen (Northern Kings) und die perfekte Produktion von Jan Vacik (Dreamscape Studios) runden ein Album ab, das man locker in einem Atemzug mit Releases von Größen wie Rhapsody, Heavenly, Angra aber auch kantigeren Kapellen wie Symphony X oder Kamelot nennen kann.
Juvaliant agieren zu jedem Moment dynamisch und eingängig. Der Sound ist ebenso druckvoll und fett, wie auch transparent und filigran genug um den fingerfertigen Details genügend Raum zu lassen und sie nicht zu überrollen.
So kann man sich ab dem instrumentalen Intro "Into The Abyss" an absoluten Genrehits wie "Heroes (We Will Be)" und knackiger Kost wie "Doomsday Machine" laben. Dabei sind die kurzen Songs ebenso treffend und packend wie die monumental angelegten Momente al a "Hell's Roundabout", das absolut fabelhafte "Killing Child" oder das großartige, überlange Finale "Cold Distance Of The Universe", in dem Juvaliant nochmals alle Register ihres Könnens ziehen und einen absoluten Symphonic Prog Power Leckerbissen servieren.
"Inhuman Nature" ist ohne Frage und ohne jegliche patriotischen Vitamin B Gedanken eines der besten, abwechslungsreichsten und auch knackigsten Symphonic Power Metal Alben der letzten Zeit und mit solch einem grandiosen Produkt in Händen sollte es für Juvaliant nur noch eine Frage der Zeit sein, bis sie einen anständigen Deal unterzeichnen…
Autor: DarksceneTom
DARKSCENE METAL MAGAZIN 8,5/10 (Austria, 15.01.2010)
Die 2003 gegründeten Salzburger Juvaliant (superbes Wortspiel meine Herren!) haben viel vor und sollten es mit einem Album wie "Inhuman Nature" auch locker an die internationale Spitze schaffen. In Eigenregie aufgenommen klingt jedes Detail des Debütalbums der fünf Profimusiker absolut durchdacht, schlüssig und schier perfekt. Vom wunderschönen Felipe Machado Franco (Ayreon, Iced Earth, etc.) Artwork über die professionelle Promomappe bis zur Bandpage wirkt hier alles wie aus einem Guss und spätestens nach dem ersten Komplettdurchlauf von "Inhuman Nature" ist man sich sicher, dass es mit dem Teufel zugehen müsste, wenn die fünf Herren nicht in Bälde neben Serenity oder Edenbridge am Thron des heimischem Symphonic Metal Podest stehen sollten.
Dabei bestechen die Salzburge vor allem durch ihr enorm saftiges Riffing, das sich perfekt an die schmeichelhaften Harmonien und großen Melodien anschmiegt und Juvaliant trotz massiver Nähe zu Rhapsody zu keiner Sekunde kitschig oder aufdringlich klingen lässt. Songdienliche Keyboards, packend aber ebenso unaufdringliche Klassik und Orchesterarrangements von Mikko Mustonen (Northern Kings) und die perfekte Produktion von Jan Vacik (Dreamscape Studios) runden ein Album ab, das man locker in einem Atemzug mit Releases von Größen wie Rhapsody, Heavenly, Angra aber auch kantigeren Kapellen wie Symphony X oder Kamelot nennen kann.
Juvaliant agieren zu jedem Moment dynamisch und eingängig. Der Sound ist ebenso druckvoll und fett, wie auch transparent und filigran genug um den fingerfertigen Details genügend Raum zu lassen und sie nicht zu überrollen.
So kann man sich ab dem instrumentalen Intro "Into The Abyss" an absoluten Genrehits wie "Heroes (We Will Be)" und knackiger Kost wie "Doomsday Machine" laben. Dabei sind die kurzen Songs ebenso treffend und packend wie die monumental angelegten Momente al a "Hell's Roundabout", das absolut fabelhafte "Killing Child" oder das großartige, überlange Finale "Cold Distance Of The Universe", in dem Juvaliant nochmals alle Register ihres Könnens ziehen und einen absoluten Symphonic Prog Power Leckerbissen servieren.
"Inhuman Nature" ist ohne Frage und ohne jegliche patriotischen Vitamin B Gedanken eines der besten, abwechslungsreichsten und auch knackigsten Symphonic Power Metal Alben der letzten Zeit und mit solch einem grandiosen Produkt in Händen sollte es für Juvaliant nur noch eine Frage der Zeit sein, bis sie einen anständigen Deal unterzeichnen…
Autor: DarksceneTom
DARKSCENE METAL MAGAZIN 8,5/10 (Austria, 15.01.2010)
HEAVY (Germany, 1/2 2010)
JUVALIANT bestehen aus fünf studierten Musikern,
wobei die beiden bekanntesten Mitglieder Robert Schönleitner und Sebastian
Lanser sind, die 2007 für einige Monate bei EDENBRIDGE spielten. Der
Name ihrer Band stellt eine Vermischung des lateinischen Namens ihres
Herkunftsortes Salzburg ("Juvavum") mit dem englischen Wort für heroisch
("valiant") dar. Nun ja, salzig - und schon gar nicht versalzen -
klingt das selbstproduzierte erste Album der 2003 gegründeten Combo
nicht, aber der Terminus "heroisch" ist sehr wohl zutreffend, denn
JUVALIANT spielen bombastischen und progressiv angehauchten Power
Metal, der trotz aller Opulenz nicht schmalzig wirkt und stets eine
passende Portion Groove mitbringt. Dabei könnte man von einer Mischung
aus ANGRA, KAMELOT und DREAM THEATER sowie den Orchestrierungen aus
dem Hause EPICA sprechen. Auf »Inhuman Nature« haben JUVALIANT neun
Kompositionen geschneidert, die sich keineswegs vor der internationalen
Konkurrenz zu verstecken brauchen, so daß hier ein Bandübernahmevertrag
wohl nur eine Frage der Zeit sein dürfte! Solange: www.juvaliant.com
Autor: Stefan Glas
HEAVY (Germany, 1/2 2010)
Autor: Stefan Glas
HEAVY (Germany, 1/2 2010)
STORMBRINGER
"Da ist was ganz Großes am Brodeln!" wurde mir
verheißungsvoll bereits vor gut einem Jahr verkündet - und zwar von
niemand Geringerem als den heimischen Melodic Metal-Durchstartern
von DIGNITY; und gemeint waren JUVALIANT aus Salzburg. Und genau diese
Herren schicken sich nun an, mit ihrem Erstling "Inhuman Nature" in
den Olymp des progressiven und symphonischen Metals vorzustoßen. Ob
ihnen das gelingt? Nun, soviel sei vorab gesagt - die Vorschusslorbeeren
waren nicht unbegründet!
Denn JUVALIANT, die ursprünglich immerhin bereits 2003 gegründet wurden, konnten zwar erst im Jahre 2006 ihre finale Besetzung finden, in der sie auch das vorliegende Debütalbum einzimmerten, doch man weiß ja: "Gut Ding will Weile haben!"
Und tja, eine Weile hat's zwar wirklich gedauert, bis der Erstling fertig war, aber das Warten hat sich gelohnt. Und dass es JUVALIANT ernst meinen, wird ebenfalls auf den ersten Blick klar: In einer formschönen Promo-Mappe im A4-Format, geziert vom superben Coverartwork von Felipe Machado Franco (ICED EARTH, AYREON, POWER QUEST u.a.), kommt das Scheibchen ins Haus geflattert, und wartet nur darauf, genüßlich konsumiert zu werden. Der erste Eindruck ist also schon mal sehr gut, und wird auch sofort von den ersten Takten des instrumentalen Intros "Into The Abyss" bestätigt. Hier wird erstmal ein dickes Orchestralarrangement von Mikko Mustonen (u.a. NORTHERN KINGS) aufgefahren, das den Hörer sofort in die richtige Stimmung für das wohl anstehende, hoffentlich starke symphonische Metal-Album bringt; und wenn JUVALIANT dann mit "Heroes (We Will Be)" mehr als amtlich loslegen, ist die Sache auch schon sofort in trockenen Tüchern.
Denn gleich von Anfang an ist klar, dass hier einerseits absolute Könner an den Instrumenten am Werk sind, andererseits aber auch Gespür für starkes Songwriting besteht und letztlich, dass sich JUVALIANT ihr Debüt auch einiges kosten haben lassen - denn der erstklassige Sound, der ihnen von Jan Vacik in den Dreamscape Studios (in denen ja einige der heimischen Melodic MetaL-Truppen wie SERENITY und VISIONS OF ATLANTIS schon zu Gast waren) gezimmert wurde, lässt keine Wünsche übrig. Ausreichend druckvoll dort wo es nötig ist, ausreichend transparent um die filigranen Arrangements erkennen zu lassen, und rundum homogen - genau so muss man den progressiven Metal von JUVALIANT produzieren; und bereits ab den ersten Takten fühlt man sich sofort insbesondere an ANGRA erinnert - sowohl von Songwriting, als auch von Sound und auch von Gesang - denn Fronter Thomas Strübler erinnert in der Tat ein wenig an den Sänger der Südamerikaner, Edu Falaschi. Soviel also mal zum Namedropping; hinter "Inhuman Nature" stehen also schon mal klingende Namen und große Inspiratoren.
Wie aber hält sich das Songmaterial im internationalen Vergleich?
Nun, diesen muss man keineswegs scheuen - ganz im Gegenteil! Denn nach dem schon erwähnten Opener "Heroes" legt man mit "Doomsday Machine" gleich mal einen ordentlichen Kracher nach, der mit heftigen Gitarrenriffs (etwa die sehr THRESHOLD-lastigen Riffings im Mittelteil) und dennoch melodischen Harmonien punkten kann; und generell sind damit gleich zwei der absoluten Trademarks von JUVALIANT aufgegriffen - nämlich die sehr gelungene Symbiose von harten Gitarren, die im Vergleich zu vielen anderen Genrebands hier definitiv um Einiges mehr drücken, und die wunderbar harmonischen Parts, die stets gekonnt kitschtriefende Happy-Metal-Gefilde umschiffen, dabei aber dennoch immer eingänging und mitreißend bleiben. Ironischerweise ist aber gerade dieser Track für mich noch der "schwächste" des Albums, (was bei JUVALIANT natürlich höchst relativ ist - andere Bands würden dafür natürlich töten) weil mir der Song für seine Struktur etwas zu lang ausgefallen is; wobei dies aber nur die Qualität des restlichen Songmaterials in seiner Gesamtheit unterstreicht.
Dabei werden die Keyboards stets sehr passend eingesetzt; man verzichtet bewusst auf käsige Sounds, sondern setzt über lange Strecken eher auf dezente, atmosphärische Keys, zu denen dann die opulenten Orchesterpassagen einen durchschlagenden Konterakzent setzen, und so stets den Hörer zur Aufmerksamkeit berufen.
Die Highlights des Albums stellen für mich aber zweifelsfrei gerade die längeren Songs da: "Hell's Roundabout" mit seinem symphonischen Beginn und einem erstklassigen Refrain, gepaart mit leicht progressiver Struktur, oder auch das phänomenale "Killing Child" mit absoluter Gänsehaut-Garantie haben definitiv das Zeug zum Genreklassiker. Doch auch das mich persönlich an RHAPSODY erinnernde "Silent Agony" bleibt augenblicklich im Gehörgang hängen. Den krönenden Abschluss des Albums stellt dann natürlich der Elfminüter "Cold Distance Of The Universe" dar - hier findet sich nochmal ein großartiges Resümee des gesamten Albums, alle Markenzeichen werden noch einmal ausgereizt und zelebriert; man feuert musikalische Reminiszenzen an QUEEN genauso wie an RHAPSODY OF FIRE, THRESHOLD oder auch KAMELOT durch die Boxen, und letztlich zeigt man insbesondere bei diesem überlagen Track, der zu keinem Zeitpunkt langweilig oder uninspiriert wirkt, dass man genau weiß, was man will, und es auch versteht, die eigenen Visionen umzusetzen. Hut ab vor dieser Band!
Was bleibt also am Ende des Tages zu sagen? Nun, nicht viel mehr als dass es mir absolut schleierhaft ist, warum JUVALIANT immer noch ohne vernünftigen Plattenvertrag dastehen - denn es gibt da draußen viele, viele Bands, die nicht mal annähernd die Klasse dieser Truppe erreichen - und das man österreichische Bands aus dem melodischen Sektor schon längst nicht mehr per se auf Grund ihrer alpenrepublikanischen Herkunft stiefmütterlich behandeln kann, dass haben Truppen wie SERENITY, DIGNITY oder ECLIPTICA mittlerweile doch mehr als deutlich klar gemacht. Und JUVALIANT reihen sich qualitativ mehr als beeindruckend in diese illustre Runde ein - beziehungsweise legen sie gerade im kompositorischen Department und in Punkto "Härte" sogar noch einen drauf. Kurzum - ein absolut gelungenes Debüt, nach dem sich zahlreiche Bands wohl alle zehn Finger (und vielleicht auch noch ein paar Zehen) abschlecken würden, und das nur noch danach lechzt, endlich internationale Veröffentlichung zu finden. Bis das aber soweit ist (was nur noch eine Frage des "Wann" und keinesfalls mehr eine des "Ob" sein sollte), darf man zumindest auf ein paar Liveauftritte der Salzburger hoffen. Unfassbar eigentlich, dass dieses Album bei Stormbringer in der "Demo"-Sektion aufscheint - denn wenn "Inhuman Nature" schon regulär erhältlich wäre, könnte man wohl getrost von einem der stärksten Genrereleases des Jahres sprechen.
Wertung: 5.0 von 5.0
Autor: Dragonslayer (16. Oktober 2009)
STORMBRINGER 5/5 (Austria, 17.10.2009)
Denn JUVALIANT, die ursprünglich immerhin bereits 2003 gegründet wurden, konnten zwar erst im Jahre 2006 ihre finale Besetzung finden, in der sie auch das vorliegende Debütalbum einzimmerten, doch man weiß ja: "Gut Ding will Weile haben!"
Und tja, eine Weile hat's zwar wirklich gedauert, bis der Erstling fertig war, aber das Warten hat sich gelohnt. Und dass es JUVALIANT ernst meinen, wird ebenfalls auf den ersten Blick klar: In einer formschönen Promo-Mappe im A4-Format, geziert vom superben Coverartwork von Felipe Machado Franco (ICED EARTH, AYREON, POWER QUEST u.a.), kommt das Scheibchen ins Haus geflattert, und wartet nur darauf, genüßlich konsumiert zu werden. Der erste Eindruck ist also schon mal sehr gut, und wird auch sofort von den ersten Takten des instrumentalen Intros "Into The Abyss" bestätigt. Hier wird erstmal ein dickes Orchestralarrangement von Mikko Mustonen (u.a. NORTHERN KINGS) aufgefahren, das den Hörer sofort in die richtige Stimmung für das wohl anstehende, hoffentlich starke symphonische Metal-Album bringt; und wenn JUVALIANT dann mit "Heroes (We Will Be)" mehr als amtlich loslegen, ist die Sache auch schon sofort in trockenen Tüchern.
Denn gleich von Anfang an ist klar, dass hier einerseits absolute Könner an den Instrumenten am Werk sind, andererseits aber auch Gespür für starkes Songwriting besteht und letztlich, dass sich JUVALIANT ihr Debüt auch einiges kosten haben lassen - denn der erstklassige Sound, der ihnen von Jan Vacik in den Dreamscape Studios (in denen ja einige der heimischen Melodic MetaL-Truppen wie SERENITY und VISIONS OF ATLANTIS schon zu Gast waren) gezimmert wurde, lässt keine Wünsche übrig. Ausreichend druckvoll dort wo es nötig ist, ausreichend transparent um die filigranen Arrangements erkennen zu lassen, und rundum homogen - genau so muss man den progressiven Metal von JUVALIANT produzieren; und bereits ab den ersten Takten fühlt man sich sofort insbesondere an ANGRA erinnert - sowohl von Songwriting, als auch von Sound und auch von Gesang - denn Fronter Thomas Strübler erinnert in der Tat ein wenig an den Sänger der Südamerikaner, Edu Falaschi. Soviel also mal zum Namedropping; hinter "Inhuman Nature" stehen also schon mal klingende Namen und große Inspiratoren.
Wie aber hält sich das Songmaterial im internationalen Vergleich?
Nun, diesen muss man keineswegs scheuen - ganz im Gegenteil! Denn nach dem schon erwähnten Opener "Heroes" legt man mit "Doomsday Machine" gleich mal einen ordentlichen Kracher nach, der mit heftigen Gitarrenriffs (etwa die sehr THRESHOLD-lastigen Riffings im Mittelteil) und dennoch melodischen Harmonien punkten kann; und generell sind damit gleich zwei der absoluten Trademarks von JUVALIANT aufgegriffen - nämlich die sehr gelungene Symbiose von harten Gitarren, die im Vergleich zu vielen anderen Genrebands hier definitiv um Einiges mehr drücken, und die wunderbar harmonischen Parts, die stets gekonnt kitschtriefende Happy-Metal-Gefilde umschiffen, dabei aber dennoch immer eingänging und mitreißend bleiben. Ironischerweise ist aber gerade dieser Track für mich noch der "schwächste" des Albums, (was bei JUVALIANT natürlich höchst relativ ist - andere Bands würden dafür natürlich töten) weil mir der Song für seine Struktur etwas zu lang ausgefallen is; wobei dies aber nur die Qualität des restlichen Songmaterials in seiner Gesamtheit unterstreicht.
Dabei werden die Keyboards stets sehr passend eingesetzt; man verzichtet bewusst auf käsige Sounds, sondern setzt über lange Strecken eher auf dezente, atmosphärische Keys, zu denen dann die opulenten Orchesterpassagen einen durchschlagenden Konterakzent setzen, und so stets den Hörer zur Aufmerksamkeit berufen.
Die Highlights des Albums stellen für mich aber zweifelsfrei gerade die längeren Songs da: "Hell's Roundabout" mit seinem symphonischen Beginn und einem erstklassigen Refrain, gepaart mit leicht progressiver Struktur, oder auch das phänomenale "Killing Child" mit absoluter Gänsehaut-Garantie haben definitiv das Zeug zum Genreklassiker. Doch auch das mich persönlich an RHAPSODY erinnernde "Silent Agony" bleibt augenblicklich im Gehörgang hängen. Den krönenden Abschluss des Albums stellt dann natürlich der Elfminüter "Cold Distance Of The Universe" dar - hier findet sich nochmal ein großartiges Resümee des gesamten Albums, alle Markenzeichen werden noch einmal ausgereizt und zelebriert; man feuert musikalische Reminiszenzen an QUEEN genauso wie an RHAPSODY OF FIRE, THRESHOLD oder auch KAMELOT durch die Boxen, und letztlich zeigt man insbesondere bei diesem überlagen Track, der zu keinem Zeitpunkt langweilig oder uninspiriert wirkt, dass man genau weiß, was man will, und es auch versteht, die eigenen Visionen umzusetzen. Hut ab vor dieser Band!
Was bleibt also am Ende des Tages zu sagen? Nun, nicht viel mehr als dass es mir absolut schleierhaft ist, warum JUVALIANT immer noch ohne vernünftigen Plattenvertrag dastehen - denn es gibt da draußen viele, viele Bands, die nicht mal annähernd die Klasse dieser Truppe erreichen - und das man österreichische Bands aus dem melodischen Sektor schon längst nicht mehr per se auf Grund ihrer alpenrepublikanischen Herkunft stiefmütterlich behandeln kann, dass haben Truppen wie SERENITY, DIGNITY oder ECLIPTICA mittlerweile doch mehr als deutlich klar gemacht. Und JUVALIANT reihen sich qualitativ mehr als beeindruckend in diese illustre Runde ein - beziehungsweise legen sie gerade im kompositorischen Department und in Punkto "Härte" sogar noch einen drauf. Kurzum - ein absolut gelungenes Debüt, nach dem sich zahlreiche Bands wohl alle zehn Finger (und vielleicht auch noch ein paar Zehen) abschlecken würden, und das nur noch danach lechzt, endlich internationale Veröffentlichung zu finden. Bis das aber soweit ist (was nur noch eine Frage des "Wann" und keinesfalls mehr eine des "Ob" sein sollte), darf man zumindest auf ein paar Liveauftritte der Salzburger hoffen. Unfassbar eigentlich, dass dieses Album bei Stormbringer in der "Demo"-Sektion aufscheint - denn wenn "Inhuman Nature" schon regulär erhältlich wäre, könnte man wohl getrost von einem der stärksten Genrereleases des Jahres sprechen.
Wertung: 5.0 von 5.0
Autor: Dragonslayer (16. Oktober 2009)
STORMBRINGER 5/5 (Austria, 17.10.2009)
